Linke: Dragonerareal ist kein Spekulationsobjekt

Kreuzberg. „Das Dragonerareal darf nicht für Hauptstadtfinanzierung geopfert werden.“ Das hat der Bezirksvorsitzende der Linken, Pascal Meiser, gefordert.

Der Senat dürfe dem Druck des Bundes nicht nachgeben. Er reagierte damit auf aktuelle Presseberichte. Demzufolge will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) weiter am Verkauf des Dragonerareals an den Wiener Privat-Investor Dragonerhöfe GmbH festhalten. Bima-Vorstandssprecher Geib habe eine Paket-Lösung zwischen Bund und Land Berlin in den Raum gestellt hat, erklärte Pascal Meiser.

„Wir fordern den Senat auf, dem Druck des Bundes und der Bima nicht nachzugeben. CDU und SPD müssen die Spekulationen über eine mögliche ‚Paket-Lösung‘ zu Lasten des Dragonerareals beenden." Meiser befürchtet, dass durch so einen „Hinterzimmer-Deal“ das Vertrauen der Bürger in die Senatspolitik weiter beschädigt wird. Die Linke setzt sich dafür ein, auf dem Gelände bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Pläne dafür müssten mit den Bewohnern entwickelt werden. „Friedrichshain-Kreuzberg braucht keine weiteren Luxuswohnungen.“ KT
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