Vorläufige Rechnung

Kreuzberg. Die Besetzung der Gerhart-Hauptmann-Schule hat zwischen Januar 2013 und Juli 2017 insgesamt 4,768 Millionen Euro gekostet. Das geht aus der Antwort auf eine mündliche Anfrage des Bezirksverordneten Michael Heihsel (FDP) hervor. Der Betrag beinhaltet bisher die direkten und bekannten Ausgaben im Zusammenhang mit der Besetzung. Etwa für den Wachschutz, Strom oder Heizung. Inwieweit es darüber hinaus auch noch Schäden in den okkupierten Räumen gegeben hat, könne erst festgestellt werden, wenn sie freigezogen sind. Wie berichtet hat das Bezirksamt inzwischen eine Räumung beantragt. Derzeit werde sich darum bemüht, Unterbringungsmöglichkeiten für die verbliebenen Besetzer zur Verfügung zu stellen, heißt es weiter. Das geschehe in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Sollten die Angebote nicht angenommen werden, liege alles weitere in der Verantwortung des Amtsgerichts Tempelhof-Kreuzberg und einem dort beauftragten Gerichtsvollzieher. Wann der tätig werde, sei derzeit nicht absehbar. tf
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Ralf Drescher aus Köpenick | 25.10.2017 | 21:37  
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