Weiter ungelöste Probleme in der Ohlauer Straße

Kreuzberg. Das Flüchtlingscamp auf dem Oranienplatz ist Geschichte. Im Gegensatz zur weiter besetzten ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße.

Eigentlich sollte es auch dort parallel zum Oranienplatz eine Lösung geben. Mittlerweile klingt das etwas anders. Es sei erst einmal darum gegangen, ein Problem abzuräumen, heißt es inoffiziell. Dem nächsten werde man sich jetzt widmen.

Allerdings war auch zu hören, dass sich dem Umzug in die neue Bleibe in Friedrichshain auch einige bisherige Bewohner der Schule angeschlossen haben. Das erklärt auch teilweise,warum dort weitaus mehr Menschen vorstellig wurden, als zunächst angekündigt. Wie viele Personen sich in der Ohlauer Straße aufhalten weiß noch immer niemand so genau. Geschätzt werden rund 200. Zumindest ein großer Teil davon soll zum Auszug bewegt werden. Zuletzt gelang das bei einigen Roma-Familien, die unter anderem im Flüchtlingsheim in der Stallschreiberstraße untergebracht wurden.

Zumindest ein Teil der ehemaligen Schule soll auch in Zukunft als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden. Denn der Bezirk hat seine bisherigen Pläne für das Gebäude inzwischen etwas verändert. Ursprünglich war geplant, hier ein sogenanntes Projektehaus einzurichten. Verschiedene Initiativen sollten hier Räume zu relativ günstigen Mieten bekommen. Dabei bleibt es zwar im Grundsatz. Allerdings liegt der Fokus jetzt auf Projekten, die sich mit Flüchtlingspolitik beschäftigen. Andere haben kaum eine Chance, dort einzuziehen.


Thomas Frey / tf
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