An der Arbeit gehindert

Kreuzberg. Ein Kameramann ist am 3. Dezember bei Filmaufnahmen im Protestcamp am Oranienplatz von vier Unbekannten bedroht worden. Das Quartett, wahrscheinlich Bewohner, zerrte zunächst an der Kamera und dem Stativ des 30-Jährigen und forderte ihn auf, die Bilder zu löschen. Andernfalls würden sie das machen und das Aufnahmegerät zerstören. Der Bildjournalist beugte sich der Drohung, erstattete danach aber eine Anzeige wegen Nötigung. Mit Polizisten kam er kurz darauf zum Oranienplatz zurück und konnte dieses Mal ungestört filmen.


Thomas Frey / tf
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