Ausstellung über die Geschichte der Staatsoper

Mitarbeiter der Browse-Gallery sowie Azubis arbeiteten an der Ausstellung mit. Links: Klaus Wichmann, Vorsitzender der Initiative TheaterMuseum. (Foto: John Colton)

Kreuzberg. Als sie vor 271 Jahren erbaut wurde, hieß sie königliche Hofoper. Das Gebäude wurde mehrfach zerstört, zuletzt im zweiten Weltkrieg. Und derzeit wird es noch immer umfassend saniert.

Von der Geschichte und der Faszination der Deutschen Staatsoper Unter den Linden handelt eine Ausstellung, die am 5. Dezember in der Markthalle am Marheinekeplatz eröffnet wurde. Sie wird von der Initiative TheaterMuseum Berlin gestaltet. Ihr geht es nicht nur um dieses Haus, vielmehr will sie an seinem Beispiel einen Einblick in die vielfältige Bühnenlandschaft geben.

Die Staatsoper bietet sich für einen historischen Abriss besonders gut an. Schon allein wegen ihres Alters. Aber auch weil sich hier nicht nur künstlerische Entwicklungen nachvollziehen lassen, sondern auch weil auf dem Gebäude auch immer das besondere Augenmerk der jeweils Herrschenden lag. Ausgedrückt wurde das nicht zuletzt durch viele Aus- und Umbauten.

Aber es geht bei der Ausstellung nicht nur um solche Fragen. Als Exponate können dort zum Beispiel Nachbauten barocker Effektmaschinen oder begehbare Theaterkulissen angeschaut werden. Sie wurden im wesentlichen von Studenten der Kunsthochschule Dresden und Auszubildenden der Berliner Opernstiftung erstellt.

Zu sehen ist "Faszination des Theaters" bis 11. Januar. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 20, Sonnabend, 8 bis 18 Uhr.

Thomas Frey / tf
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