Ausstellung zum Ersten Weltkrieg

Kreuzberg. Am Donnerstag, 3. Juli, wird im Jüdischen Museum, Lindenstraße 9-14, die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg in der Jüdischen Erinnerung" eröffnet. Rund 100 000 deutsche Juden kämpften zwischen 1914 und 1918 auf den Schlachtfeldern, 12 000 von ihnen starben. Nicht nur deshalb bildeten diese Jahre für viele Familien einen wichtigen Bezugspunkt. Mit der oft freiwilligen Teilnahme am Krieg erhofften sich viele Juden im Gegenzug eine vollständige gesellschaftliche Akzeptanz. Die Ausstellung zeigt Exponate aus privaten Nachlässen. Zum Beispiel Militärdokumente, Briefe, Fotos, Tagebücher oder Orden. Dargestellt wird auch die jeweilige Familiengeschichte. Sie ist bis 16. November zu sehen. Geöffnet ist täglich von 10 bis 20, Montag bis 22 Uhr. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt drei Euro.


Thomas Frey / tf
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