Japan nach Fukushima

Kreuzberg. "Der japanische Volksfeind" ist der Titel einer Lecture-Performance, die am 24. April in der Vierten Welt, Adalbertstraße 96, Premiere hat. Die Japanerin Ren Saibara beschäftigt sich darin mit den Veränderungen in ihrem Land nach der Atomkatastrophe von Fukushima. Bis heute gebe es keine Auseinandersetzung über deren Ursache und Auswirkungen, so ihre Kritik. Praktiken von Zensur, das Fehlen einer kritischen medialen Öffentlichkeit und soziale Ausgrenzung würden eine gesellschaftliche Debatte verhindern. Das alles verarbeitete sie in Form von Videoinstallationen, eigenen Texten und Auszügen aus Henrik Ibsens "Volksfeind" in ihrem Werk. Weitere Aufführungen gibt es am 25. und 26. April, 3. und 4. Mai. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Die Karten kosten zwölf, ermäßigt sieben Euro.


Thomas Frey / tf
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