Jobentdecker bringen Schüler und Firmen zusammen

Backwaren selbst herstellen. Teilnehmer der Jobentdecker Rallye am Stand von Beumer & Lutum. (Foto: Copyright: Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein)

Kreuzberg. Zum dritten Mal fand am 26. September im Tempodrom die Jobentdecker Zukunftsrallye statt. Rund 1000 Schüler aus dem Bezirk waren eingeladen, sich über verschiedene Berufe zu informieren.

21 Unternehmen hatten Aktionsstände aufgebaut und gaben Einblicke in ihren Arbeitsalltag und Ausbildungsmöglichkeiten. Die Branchenpalette reichte von Gastronomiebetrieben über den Groß- und Einzelhandel, Coca-Cola, die AOK, Dussmann oder die Berliner Feuerwehr.An einigen Ständen konnten die Schüler auch selbst Hand anlegen. Etwa bei der Bäckerei Beumer & Lutum beim Herstellen von Backwaren. Neu bei der diesjährigen Rallye war außerdem ein Speed Dating. Zehntklässler konnten sich im Anschluss an die Besichtigungstour noch einmal persönlich bei den Firmen vorstellen.

Mit der Veranstaltung sollen die Jugendlichen sehr früh Kontakt zu Unternehmen bekommen und ihr Interesse für einen künftigen Beruf geweckt werden. Die Betriebe haben die Möglichkeit für sich zu werben und den Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen.

Auch in Friedrichshain-Kreuzberg bleiben inzwischen angebotene Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig finden noch immer zahlreiche Schulabgänger keine Lehrstelle. Oft liegt es daran, dass die Anforderungen und die Voraussetzungen nicht zueinander passen. Oder auch weil beide Seiten zu wenig voneinander wissen.

Teil der Jobentdecker Rallye war auch die Verleihung des Unternehmerpreises "Früher Vogel". Er wird an Firmen vergeben, die sich in besonderer Weise für die Nachwuchsförderung und künftige Fachkräfte einsetzen. Die Bezirksauszeichnung ging in diesem Jahr an Beumer & Lutum sowie die EGB Elektrogesellschaft Berlin und die Mövenpick Hotels. Den Berlin-Preis erhielt die BVG und den Sonderpreis die Reederei Riedel.

Die Jobentdecker sind ein Projekt des Wirtschaftsstadtrats und der Wirtschaftsförderung des Bezirks. Es wird vom Friedrichshain-Kreuzberger Unternehmerverein umgesetzt und aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes Berlin finanziert.


Thomas Frey / tf
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