Klaus J. Behrendt bei Stopp Tokat

Sieger mit Klaus J. Behrendt, Frank Schattling, Grit Westermann und Burkhard von Walsleben. (Foto: PSD Bank)

Kreuzberg. Klaus J. Behrendt, bekannt als Max Ballauf aus dem Kölner Tatort, hatte am 16. Oktober einen Einsatz in Kreuzberg. Und zwar bei der vierten Stopp Tokat-Rallye.

Stopp Tokat ist eine Initiative gegen Raub und Gewalt, die vor fünf Jahren von Kreuzberger Polizisten ins Leben gerufen wurde. Der Ausdruck Tokat kommt aus dem türkischen und bedeutet sowohl "Ohrfeige", als auch "abziehen". Unterstützt wird das Projekt von zahlreichen Vereinen, Initiativen oder Privatpersonen. Ziel ist, vor allem Jugendlichen klarzumachen, dass Raubtaten oder Schlägereien keine Kavaliersdelikte sind. Zum Beispiel durch Veranstaltungen zur Gewaltprävention, wie die Stopp Tokat-Rallye.Dabei haben sich in diesem Jahr 80 Schüler aus 15 Schulen beteiligt. Sie bekamen verschiedene Aufgaben gestellt, die sie lösen mussten. Zum Beispiel: Wie reagiere ich, wenn ich Zeuge einer Straftat werde? Oder unter welcher Nummer kann ich schnell die Polizei erreichen?

Für die teilnehmenden Schüler lohnte sich der Einsatz schon deshalb, weil es am Ende Preisgelder in einer Gesamthöhe von 5000 Euro gab. Das Geld kam von der PSD-Bank Berlin-Brandenburg, die sich im Stopp Tokat-Netzwerk engagiert.

Bei der Siegerehrung kam auch Klaus J. Behrendt ins Spiel. Er war dort Überraschungsgast und verteilte die Gewinne. Am besten bei der Rallye abgeschnitten hatte die Otto-Wels-Grundschule. Der zweite Preis ging an die Clara-Grunwald-Schule, Platz drei teilten sich die Nürtingen- und die Heinrich-Zille-Grundschule.

Klaus J. Behrendt war von der Veranstaltung und Stopp Tokat begeistert. "Wichtig ist, dass man aufhört zu reden und etwas tut", so sein Motto. Der Schauspieler hat selbst vor einigen Jahren den Verein "Tatort - Straßen der Welt" gegründet, mit dem er, zusammen mit seinen Kölner Kollegen Dietmar Bär und Joe Bausch philippinische Straßen- und Gefängniskinder unterstützt. Wenn es seine Zeit erlaubt, so versprach er, werde er auch bei der Rallye im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.


Thomas Frey / tf
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