Raubserie in Kreuzberg

Kreuzberg. Drei Mal innerhalb von drei Tagen haben Räuber in Kreuzberg Geldautomaten gesprengt, beziehungsweise eine solche Tat versucht. Beute machten sie allerdings wenig, weil die Scheine bei der Explosion mit Farbe markiert wurden.

Den ersten Raubzug versuchten die bisher Unbekannten in den Morgenstunden des 17. Juni in der Postbankfiliale in der Bergmannstraße. Dort gelang es ihnen aber nicht, den Automaten zu sprengen. Deshalb zogen wahrscheinlich die gleichen Täter weiter zur Postbank am Halleschen Ufer. Hier kam es gegen 4.15 Uhr zu einer Explosion, allerdings platze dabei die Farbpatrone. Mit dem Geld konnten die wahrscheinlich drei Räuber deshalb nichts mehr anfangen und flüchteten ohne Beute in einem Auto über die Großbeeren- in Richtung Obentrautstraße.Trotz dieses doppelten Misserfolgs ließen sie sich anscheinend nicht von einem weiteren Überfall abhalten. Den gab es in der Nacht zum 20. Juni und wieder in der Filiale in der Bergmannstraße. Auch dort glückte die Sprengung, allerdings wieder mit dem Ergebnis, dass die Geldscheine von der Farbpatrone markiert wurden.

Zeugen beobachteten in diesem Fall wie sich ebenfalls drei Personen gegen 4.20 Uhr mit einem Fahrzeug in Richtung Baerwaldstraße entfernten. Kurz darauf bemerkten Anwohner am Maybachufer einen brennenden BMW und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Bei dem Fahrzeug handelte es sich höchstwahrscheinlich um den Fluchtwagen, denn in dem Wagen fanden sich mit Farbe versehene Banknoten.


Thomas Frey / tf
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