Rechte gegen Islamisten

Kreuzberg.Rund 30 Salafisten, eine besonders radikale Strömung im Islam, trafen sich am 13. Januar zu einer kurzen Kundgebung an der Markgrafenstraße. Ihnen gegenüber standen etwa 20 Mitglieder der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland, die gegen den Aufmarsch protestierten. Weil es im Frühjahr bei einem ähnlichen Aufeinandertreffen in Bonn zu schweren Ausschreitungen gekommen war, wurden beide Gruppen von einem Großaufgebot an Polizei begleitet. Es gab keine nennenswerte Zwischenfälle. Die Salafisten wollten eigentlich einen Raum in der Markgrafenstraße für eine anschließende Versammlung anmieten. Das war ihnen aber kurzfristig verwehrt worden. Sie zogen danach weiter nach Neukölln, wo sie angeblich eine Benefizveranstaltung für notleidende Muslime in Syrien abhielten.
Thomas Frey / tf
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