Verbrannte Bücher

Kreuzberg.Vor 80 Jahren am 10. Mai 1933 ließen die Nazis Bücher von jüdischen oder anderen nicht genehmen Autoren auf öffentlichen Scheiterhaufen verbrennen. Daran erinnert bis 15. September eine Sonderausstellung im Jüdischen Museum, Lindenstraße 9-14. Unter dem Titel "Bambi und die Relativitätstheorie" zeigt sie rund 400 meist Erstausgaben aus der Zeit der Weimarer Republik. Sie wurden von George Warburg aus den USA gesammelt und dem Museum geschenkt. Alle Titel sind in der Nazizeit auf Listen des "schändlichen und unerwünschten Schrifttums" verzeichnet worden. Zum Beispiel Bambi von Felix Salten oder Albert Einsteins Relativitätstheorie. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 20 Uhr, Montag bis 22 Uhr geöffnet.
Thomas Frey / tf
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