Trainer Akova tritt zurück

Kreuzberg. Damit war nun wirklich nicht zu rechnen! Anstatt beim Schlusslicht Köpenicker SC einen großen Schritt Richtung Berlin-Liga zu machen, verlor Türkiyemspor 2:3 (0:3). Man hat am letzten Spieltag zwar immer noch alles in eigener Hand, steht aber nun gegen Meister Eintracht Mahlsdorf II gehörig unter Druck (Sonntag 12.30 Uhr, Willi-Kressmann-Stadion).

In Köpenick lag Türkiyemspor zur Pause mit 0:3 zurück. Herter (1.), Sowa (34.) und Kursawe (43.) hatten getroffen. Taflan brachte den Favoriten in der 51. Minute heran, aber dann passierte lange nichts mehr. Der von Aykut in der sechsten Minute der Nachspielzeit verwandelte Handelfmeter kam zu spät. Zuvor hatte Kilic Rot wegen einer Tätlichkeit gesehen.

Nach der Partie sorgte dann Trainer Sedat Akova für einen Paukenschlag, indem er sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stellte. „Damit will ich vor allem die Mannschaft provozieren, damit sie im letzten Spiel noch einmal alles gibt“, sagte Akova, der stocksauer war. Sein Team habe „mit einer total schwachen Leistung einen Matchball vergeben“.
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