Spieler allein zu Haus: "Crowns", "Träxx" und "Doodle City"

Mit den Spielen "Crowns", "Träxx" und "Doodle City" kommt auch an trüben Herbsttagen keine Langeweile auf.

Singles werden von den Spielautoren und ihren Verlagen immer stärker als Zielgruppe bedient. Nicht nur mit Aufgabensammlungen zu Denkspielen und 3D-Puzzles unterschiedlichster Art, sondern auch mittels Varianten zu Gesellschaftsspielen. Besonders gut eignen sich dafür Spiele, in denen ohnehin jeder auf seinem eigenen Tableau auf Punktjagd geht.

Stadtplanung mit Papier und Bleistift will in "Doodle City" betrieben sein. Ein blauer Würfel gibt allen Spielern die Spalte für ein neues Straßenstück oder ein Haus vor, während sich reihum jeder einen weißen Würfel für die von ihm bevorzugte Reihe aussuchen darf. Angeschlossene Hotels oder Läden bringen sofort Punkte entsprechend der Länge der Straße bzw. der daran entlang errichteten Häuser. Schließlich werden noch alle Taxis gewertet, die durch Straßen verbunden sind. Dagegen verliert Punkte, wer aufgrund von Fehlversuchen die meisten Bäume hat fällen müssen.

Bei "Träxx" bestimmen Karten, welche Farbfelder die Spieler in diesem Zug auf ihrem Tableau mit einer durchgehend gezogenen Linie ansteuern dürfen. Bei Ende der Partie nicht erreichte Felder werden mit Punktabzug geahndet. Zahlenfelder bringen dagegen Pluspunkte. Freilich nur für den in voller Höhe, der sie jeweils als erster erreicht hat, während sich die anderen mit der halben Punktzahl begnügen müssen.

Das mit sechs Würfeln erzielte Ergebnis ist bei "Crowns" zunächst bloß ein Angebot. Entscheidend ist, was man daraus macht, da höhere Zahlen auf ebenfalls gewürfelte niedrigere umgestellt werden dürfen. Mit den daraus gebildeten Kombinationen werden die entsprechenden Felder auf der eigenen Tafel markiert. Komplette Reihen, Spalten und Diagonalen kommen in die Wertung. Ebenso die Sechser jeder Zahl und jedes Ergebnis aus Sechsen. Sobald ein Teilnehmer alle 18 Chips bei sich abgelegt hat, wird nur noch die Runde zu Ende gespielt, was schmerzliche Lücken hinterlassen kann.
L.U. Dikus


"Crowns" von Benjamin Schwer (Schmidt Spiele), bis zu sechs Teilnehmer ab acht Jahren, circa 20 Euro; "Doodle City" von Eilif Svensson und Kristian A. Østby (Aporta Games), bis zu sechs Teilnehmer ab zehn Jahren, circa 24 Euro; "Träxx" von Steffen Benndorf und Reinhard Staupe (NSV), bis zu vier Teilnehmer ab acht Jahren, circa 15 Euro.
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