30 Jahre: Am 30. Oktober 1986 erschien in Kreuzberg erstmals das Wochenblatt

So sah die erste Ausgabe vor 30 Jahren aus. (Foto: Christian Hahn)

Kreuzberg. Die Berliner Woche feiert Jubiläum in Kreuzberg: Vor 30 Jahren erschien sie hier zum ersten Mal – damals als Friedrichstädter Kreuzberger Wochenblatt.

Am 30. Oktober 1986 hielten die Kreuzberger ihre neue Zeitung zum ersten Mal in den Händen. Und gleich in den ersten Ausgaben wurde deutlich, wie spannend der Bezirk ist. Die Vielfalt der Kulturen spielte da eine große Rolle. Und wenn etwas neu entstand, war es im Kreuzberger Wochenblatt zu lesen. Davon zeugt unter anderem ein Bericht über die bevorstehende Eröffnung des Spreewaldbades im Görlitzer Park. Übrigens dauerte es vom Beschluss in der Bezirksverordnetenversammlung bis zur Fertigstellung 13 Jahre. Die Oberbaumbrücke war damals ein trauriges Symbol der Teilung Berlins. Das Blättern in den ersten Ausgaben macht auch deutlich, wie sehr sich die Lokalzeitung in den vergangenen 30 Jahren gewandelt und modernisiert hat. Farbige Fotos sucht man vergebens in den ersten Jahrgängen, bunte Anzeigen findet man nur vereinzelt.

Mehr Farbe, mehr Infos

Heute ist Farbe Standard. Die Zeitung ist übersichtlicher und wesentlich umfangreicher geworden, gefüllt mit viel mehr Informationen zu Kiezleben, Handel, Wirtschaft, Kultur und Politik. Mit der Bezirksfusion 2001 entstand der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Damals konnten Sie bei uns erfahren, wenn ein Amt umgezogen war oder Zuständigkeiten verändert wurden. Inzwischen ist die Oberbaumbrücke ein Symbol der Wiedervereinigung der Stadt und des neuen Bezirks. Mit der Ausgabe vom 10. September 2003 wurde aus dem Wochenblatt die Berliner Woche – und der journalistische Anspruch wurde größer. Ihre Lokalzeitung will Sie auch in Zukunft jede Woche mit all jenen Informationen versorgen, die man als Kreuzberger einfach haben muss. my
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