Stadträtinnen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Jugendkunstschule

Christa Markl-Vieto (l.) und Cerstin Richter-Kotowski unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung zur Jugendkunstschule. Damit ist die Einrichtung offiziell eröffnet. (Foto: K. Menge)
Berlin: Haus der Jugend "Albert Schweitzer" |

Steglitz. Im Haus der Jugend „Albert Schweitzer“ befindet sich jetzt offiziell die bezirkliche Jugendkunstschule. Gemeinsam bilden sie den „Yougend Kunst Campus“.

„Ein Ort der künstlerischen Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche entsteht endlich auch in unserem Bezirk“, freuen sich Cerstin Richter-Kotowski, Stadträtin für Schule, und Christa Markl-Vieto, Stadträtin für Jugend. Auch wenn auf dem Weg bis zum Ziel viele Steine beiseite geräumt werden mussten, alle Hürden sind noch immer nicht übersprungen. Für die Jugendkunstschule haben sich beide Politikerinnen stark gemacht, da die Einrichtung ein ressortübergreifendes Projekt ist. Dieser Umstand lähmte das Tempo. Die unterschiedlichen Zuständigkeiten unter einen Hut zu bringen, gestalteten sich ebenso schwierig wie die Standortsuche und die Bereitstellung der finanziellen Mittel, erläuterte Richter-Kotowski.

Das Haus der Jugend „Albert Schweitzer“ erwies sich mit den bereits vorhandenen Werkstätten und den räumlichen Voraussetzungen schließlich als idealer Standort. Finanzielle Mittel von insgesamt 820 000 Euro konnten über das Sondervermögen Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA) beantragt werden. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung geht die Jugendkunstschule ganz offiziell an den Start, sagte Christa Markl-Vieto. „Ein tolles Projekt zum Ende meiner Zeit als Stadträtin“, freut sie sich. Die Jugendkunstschule war eines der wichtigen Vorhaben, das die Jugendstadträtin in dieser Wahlperiode verwirklichen wollte.

Das Angebot der Jugendkunstschule richtet sich an Kinder und Jugendliche bis zum Abitur. An den Vormittagen kann die Einrichtung von Schulklassen genutzt werden. Nachmittags werden die unterschiedlichsten Kurse in den Bereichen Malerei und Grafik, Keramik, Holzgestaltung, Fotografie und Mode angeboten. Der Unterricht wird von Künstlern auf Honorarbasis übernommen. Die Schule ist unter  70 76 03 76/78 zu erreichen.

Derzeit geht die Jugendkunstschule noch zu den Schülern an die Schulen des Bezirks, denn nicht alle Räume können schon in vollem Umfang genutzt werden. Im und am Campus Albert Schweitzer, Am Eichgarten 14, sind Sanierungsarbeiten nötig. KM
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