Steglitzer Stadtpark als Schaufenster der IGA

Zum 100. Geburtstag des Stadtparks Steglitz im Jahr 2014 wurde der Rosengarten neu gestaltet. Mit seiner Schönheit wirbt der Bezirk für die IGA 2017. (Foto: Menge)
Berlin: Stadtpark Steglitz |

Steglitz. Die IGA 2017 wirft ihre Schatten voraus. Der Stadtpark Steglitz gehört zu den 20 Grünanlagen, mit denen für das Berliner Großereignis 2017 geworben werden soll.

Die internationale Gartenausstellung IGA findet vom 13. April bis 15. Oktober im nächsten Jahr in Berlin statt. In Marzahn-Hellersdorf entsteht derzeit eine über 100 Hektar große Parklandschaft. Herzstück ist das 21 Hektar große Areal der Gärten der Welt. Über die klassischen gärtnerischen Themen hinaus will sich die Hauptstadt als grüne Stadt präsentieren. Unter dem Motto „Berlins grüne Orte“ stellt jeder Bezirk eine eigene Grünfläche in den Mittelpunkt. Damit soll die IGA weit über die Bezirksgrenzen von Marzahn-Hellersdorf hinaus in der ganzen Stadt erlebbar sein.

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hat den Stadtpark Steglitz favorisiert und benannt. „Der Stadtpark glänzt durch viele hübsche Stellen und Details. Er eignet sich als Premiumfläche insbesondere deshalb, weil er zum 100-jährigen Jubiläum 2014 schon einige Aufwertungsmaßahmen erfahren hatte“, sagt Stadträtin Christa Markl-Vieto (B'90/Grüne). Unter anderem wurde der Hauptweg von der Albrechtstraße aus erneuert. Neu gestaltet und mit historischen Rosensorten bepflanzt wurde auch der Rosengarten in der Nähe des Musikpavillions.

Zudem bietet der Stadtpark Steglitz noch vielmehr für Spaziergänger, Minigolfspieler, Sonnenbader und Kinder. Er verfügt über drei große Spielplätze. Wiesen und Hügel laden die jüngsten Besucher zum Spielen und Herumtollen ein. Zum Park gehört auch die Verkehrsschule Steglitz und eine Mini-Golf-Anlage.

Im Rahmen des Langen Tages der Stadtnatur am 18. und 19. Juni bietet Wolfgang Holtz Führungen durch den Park an, der seit 1995 Gartendenkmal ist. „Weitere Aktivitäten im Stadtpark mit Hinblick auf die IGA scheiterten bisher an der Haushaltssperre und am Personalmangel in der Verwaltung“, erklärt Markl-Vieto. Zusätzliches Geld, um den Park besonders herzurichten, gibt es ohnehin nicht. Und nur ein Aufsteller im Stadtpark soll auf die IGA 2017 hinweisen und für das Großereignis werben. KM
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