Eisbahn Lankwitz erhält zusätzlichen Schallschutz

Lankwitz. Stadtnahes Wohnen im Grünen, gute Verkehrsanbindung, viele Einkaufsmöglichkeiten vor der Haustür: Damit wirbt der Wohnungsbauträger für das geplante neue Quartier "In den Leonorengärten".

Weil die zehn Doppel- und 37 Reihenhäuser aber in unmittelbarer Nähe zur Eisbahn entstehen, befürchten Steglitzer Bezirksverordnete Konflikte wegen des Lärms http://www.berliner-woche.de/nachrichten/bezirk-st... Eric Lüders, frisch im Amt bestätigter Fraktionschef der Piraten, wundert sich, dass in direkter Nachbarschaft zur Eisbahn Lankwitz die neue Wohnanlage genehmigt wurde, obwohl das Umweltamt Bedenken geäußert hat.

Es handele sich um ein so genanntes allgemeines Wohngebiet, wo vorwiegend Wohnhäuser zulässig seien, sagt Baustadtrat Norbert Schmidt (CDU). Ein Lärmgutachten vom Oktober des abgelaufenen Jahres habe ergeben, dass die Schallschutzmaßnahmen ausreichen. Der Investor, die Bremer Interhomes AG, werde sich mit 120 000 Euro daran beteiligen, so der Stadtrat.

Zur Eisbahn hin entsteht ein zwei Meter hoher Schallschutz. Die Anlage selbst erhält nach den Worten Schmidts ein neues, erhöhtes Dach. Der Eingangsbereich der Eisbahn werde ebenfalls schallgedämmt.

"Wer neben eine Sportanlage zieht, weiß, was ihn dort erwartet", betont der Baustadtrat. Zudem würde sich möglicher Lärm auf die Wintermonate beschränken, werktags nach 20 Uhr und sonntags zwischen 13 und 15 Uhr. "Dann wird eben die Musik herunter geregelt."

Einschränkungen des Eislaufvergnügens werde es wegen der neuen Nachbarn nicht geben, versichert Norbert Schmidt. Sollte doch alles anders kommen, und die neuen Quartiersbewohner sich von den Schlittschuhläufern belästigt fühlen, ist die Lösung für Baustadtrat Norbert Schmidt einfach: "Dann wird nachgebessert." Wer die Kosten trägt, ist jedoch noch nicht klar.


Karen Noetzel / KEN
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