Werner Glathe stellt seine Acryl-Bilder aus

Werner Glathe vor seinen Berlin-Bildern, die derzeit im Café Sammeltasse zu sehen sind. (Foto: K. Menge)

Lankwitz. Funkturm, Gendarmenmarkt, Pariser Platz mit den Brandenburger Tor: Werner Glathe hat bekannte Berlin Motive in seinen Acryl-Bildern festgehalten. Zu sehen sind seine Bilder im Café Sammeltasse.

In seiner neuen Ausstellung lädt der Lankwitzer zu "farbigen Streifzügen durch Berlin" ein. 30 Ansichten von Sehenswürdigkeiten aus den Szene-Vierteln der Stadt sind genauso zu sehen, wie Motive aus dem Bezirk. Die Glienicker Brücke, die Pfaueninsel oder der Bahnhof Mexiko-Platz gehören zu den Lieblingsorten des Malers, die er auch schon auf seinen Bildern in Acryl-Malerei dargestellt hat. "Es gibt immer wieder Neues zu entdecken", sagt der 76-Jährige, der immer noch regelmäßig in Berlin unterwegs ist und mit seinem Fotoapparat oder manchmal auch mit dem Skizzenblock Stimmungen einfängt und Straßenszenen festhält. In der Stadt und auch im Bezirk verändere sich derzeit so viel, dass er gar nicht anders könne, als immer wieder auf neue Motivsuche zu gehen, erzählt Glathe. "Schön an Steglitz-Zehlendorf ist, dass es so viel Gegensätzliches gibt. Historische Gebäude wie das Wrangelschlösschen und neben an moderne Bauten wie der Kreisel - es ist herrlich, wenn man so etwas malen kann", freut er sich.

Werner Glathe ist in Lankwitz aufgewachsen. Gemalt hat er schon immer gern. "In der Schule war Zeichnen mein Lieblingsfach", sagt er. Nach der Schule hatte er sich jedoch für eine Ausbildung zum Maler und Tapezierer entschieden. Ein Grafikstudium war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Später machte er eine Fortbildung an der Kunsthandwerkerschule Berlin. Seit 1990 stellt er regelmäßig und mit Erfolg aus.

Die Leute mögen seine Bilder. Sie sind authentisch, mit Liebe zum Detail und manchmal auch voller Witz gemalt. Oft werden auch Erinnerungen mit den Motiven verbunden. Ein Besucher des Cafés Sammeltasse begeistert sich für das Bild mit dem Schloss auf der Pfaueninsel. "Wenn wir mit dem Boot unterwegs sind, sehen wir genau diese Ansicht", sagt der Mann. Er ist fest entschlossen, das Bild zu kaufen.

Weitere Gelegenheiten, die farbigen und humorvollen Acrylbilder zu erwerben, gibt es an allen vier Adventssonntagen. Dann nimmt der Künstler mit seiner Frau an der Künstlerstation am Mexikoplatz teil.

Derzeit bereiten sich die beiden eifrig auf den Markt vor. Neben Bildern wird es hauptsächlich Postkarten und Kalender mit Berlin- und auch Steglitz-Zehlendorf-Motiven geben.

Die Ausstellung im Café Sammeltasse, Kaiser-Wilhelm-Straße 75, ist bis zum 9. Januar zu sehen. Geöffnet ist Montag bis Freitag, 9 bis 13 und 15 bis 18 Uhr, Sonntag 15 bis 18 Uhr.

Karla Menge / KM
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