Zwischen Wiese und Gänseblümchen fing alles an

Lankwitz. Angefangen hat alles auf einer grünen Wiese, heute bilden viele hohe Häuser die Nachbarschaft der evangelischen Paul-Schneider-Kirchengemeinde. Mit einem Gemeindefest am 22. September feiert sie das 55-jährige Bestehen ihres Gemeindehauses in der Belßstraße 88.

Mit einem Familiengottesdienst wird um 11 Uhr mit den Feierlichkeiten begonnen. Ein vielfältiges Programm schließt sich an. So werden Zeitzeugen mit alten Bildern auf eine Zeitreise in die Vergangenheit einladen. In 55 Jahren wurden viele Menschen aus Lankwitz-Ost im Paul-Schneider-Kirchsaal getauft, konfirmiert und getraut. Auch so manchen Trauerfeier hat es gegeben. Es wird an Geschichten erinnert, die den wechselvollen Werdegang der Gemeinde mit prägten.

Im Jahr 1958 wurde es in der Gesamtgemeinde Lankwitz mit der zentralen Dreifaltigkeitskirche zu eng, ein zusätzliches Gebäude war nötig. Das Gemeindehaus Lankwitz-Ost entstand in der Belßstraße. Erst 1963 wurde die Paul-Schneider-Gemeinde selbstständig, ähnlich wie die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, die bereits vor einigen Monaten ihren 50. Geburtstag feiern konnte.

Heute sind die vier evangelischen Lankwitzer Kirchengemeinden wieder im Pfarrsprengel Lankwitz vereint. Zur Jubiläumsfeier sind nicht nur Menschen eingeladen, deren persönliche Erinnerungen sich mit dem Gemeindehaus verbinden.


Karla Menge / KM
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