Weihnachtswerkstatt rechnet mit 100 000 Päckchen

Freiwillige beladen den ersten LKW, der sich in Richtung Serbien auf den Weg machte. (Foto: Christin Talbot, Geschenke der Hoffnung)
Berlin: Weihnachtswerkstatt |

Am 17. November wurde Deutschlands größte Geschenkewerkstatt der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ eröffnet. Da deutlich mehr Pakete angeliefert wurden als erwartet und die Zahlen weiter steigen, bleibt die Weihnachtswerkstatt an der Haynauer Straße länger als geplant geöffnet.

Hunderte Freiwillige investierten bislang insgesamt 3699 Stunden. 44 800 Päckchen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ wurden innerhalb der ersten Woche in Lankwitz gepackt. Die ersten Lkw sind in die Empfängerländer in Osteuropa aufgebrochen. „Unser Lager ist voll. Wir freuen uns, dass wir höchstwahrscheinlich unser Ziel von 100 000 Päckchen in der Weihnachtswerkstatt übertreffen werden“, sagt Bernd Gülker, geschäftsführender Vorstand von Geschenke der Hoffnung.

Im Rahmen der globalen Geschenkaktion konnte jeder bis Mitte November selbstgefüllte Schuhkartons zu einer von tausenden Abgabestellen in ganz Deutschland bringen. Diese Pakete werden in der Weihnachtswerkstatt nochmal auf Einhaltung der Zollvorschriften und Qualitätskriterien überprüft, bevor sie in die Empfängerländer transportiert werden.

Die aktuellen Schichten in der Weihnachtswerkstatt sind laut Gülker nun bis zum 16. Dezember verlängert worden. „Wir freuen uns, dass viele Unternehmen aber auch Kirchengemeinden und Schulklassen die Möglichkeit nutzen, um hier ganz praktisch für benachteiligte Kinder aktiv zu werden“, sagt Gülker. Einzelpersonen und Gruppen können sich unter www.weihnachtswerkstatt.de oder unter  76 88 35 00 anmelden. Ein Schichteinsatz in der Weihnachtswerkstatt dauert etwa 4,5 Stunden. Die ehrenamtlichen Helfer werden von geschulten Teamleitern eingeführt und arbeiten in Teams zusammen.
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