Die Schule auf dem lichten Berg erhält zweites Gebäude

Schulstadträtin Kerstin Beurich (SPD) und Schulleiterin Beate Natusch vor dem Schul- und dessen Anbau. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Rund 160 Kinder aus den 4. bis 6. Klassen der Schule auf dem lichten Berg haben mit dem schmucken Haus in der Siegfriedstraße 208-2010 ein zusätzliches Gebäude erhalten.

Um die wachsende Schülerzahl aufnehmen zu können, wurde für die Grundschule in der Atzpodienstraße ein weiteres Haus gesucht. Das fand der Bezirk mit dem roten Backsteinbau aus dem Jahr 1897 in der Siegfriedstraße, doch war die Grundstücksfläche zu klein - ein Schulhof fehlte. Um die Filiale realisieren zu können, kaufte der Bezirk eine Fläche vom benachbarten Sana Klinikum hinzu. Mit einer ungewöhnlichen Idee hat Architekt Manfred Öller noch mal zusätzliche Fläche als Pausenhof gewonnen, indem der notwendige Anbau einer Mensa einfach auf Stelzen gesetzt wurde. So können die Kinder auch draußen spielen, wenn es regnet.

Zur feierlichen Einweihung am 10. November beglückwünschte Schulstadträtin Kerstin Beurich (SPD) die Schüler und Lehrer. "Ich bin sicher, dass die Schule die Herausforderungen der Organisation des schulischen Lebens an zwei Standorten hervorragend meistern wird", so Beurich

Schulleiterin Beate Natusch weiß allerdings, dass der Mensa-Anbau bei einigen Anwohnern nicht gut ankam. "Wir jedenfalls sind begeistert von unserer coolen Mensa", sagte sie bei der Einweihung. Rund zwei Millionen Euro kosteten die Sanierung und der Anbau der neuen Mensa. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm Stadtumbau-Ost. gestaltete den Mensa-Anbau. Ein Spielbereich mit Klettergerüsten und Tischtennisplatten vervollständigen den Pausenhof.


Karolina Wrobel / KW
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