Im Theater an der Parkaue haben umfangreiche Bauarbeiten begonnen

Lichtenberg. Mit der Grundsteinlegung für die Bühne 3 beginnt ein Teil der Sanierung des Theaters an der Parkaue. Noch fehlen allerdings rund 16 Millionen Euro für den Abschluss der Arbeiten.

"Die Arbeitsbedingungen im Theater an der Parkaue werden sich durch den Neubau der Bühne 3 deutlich verbessern", freut sich der Intendant des Jungen Staatstheaters Berlin, Kay Wuschek. Vor einem Jahr wurde - vorzeitig - sein Vertrag bis zum Jahr 2020 verlängert. Damit hat Wuschek nun genug Zeit, um sich neben der Leitung des Theaters und eigenen Inszenierungen einer ganz besonderen Herausforderung zu widmen. Am 22. September wurde der Grundstein für den Neubau der Bühne 3 gelegt, womit auch der Startschuss für die notwendige Sanierung des Theaters fiel.

Die könnte sich auch über das Jahr 2016 hinweg ziehen. Denn insgesamt werden 28 Millionen Euro für eine Grundsanierung benötigt. Bislang bewilligte das Abgeordnetenhaus Berlin lediglich zwölf Millionen Euro. Diese Summe sichert den weiteren Betrieb des Theaters, für den auch ein Neubau notwendig wurde.

Drei Bühnen zählt das Theater an der Parkaue. Mit dem Abriss und der Neuerrichtung der kleinsten von ihnen, der Bühne 3, entstehen bis zum Sommer 2015 100 neue statt der bisherigen 67 Plätze. Im Neubau werden auch dringend notwendige Lagerräume geschaffen, in denen beispielsweise Teile der Bühnenbilder aufbewahrt werden. Für den besonderen Durchblick wird zudem ein gläsernes Atrium sorgen. Über das kommen die Zuschauer trockenen Fußes vom Hauptgebäude zur Bühne 3.

Die beiden großen Bühnen 1 und 2 werden erst mit der Eröffnung des Neubaus der Bühne 3 schließen. Sie werden dann saniert - ausgerechnet zu Beginn der Spielzeit 2015/16. Dann feiert das Theater an der Parkaue sein 65. Jubiläum. Neben der Bühne 3 gibt es dann eine vorübergehende Spielstätte des Jungen Staatstheaters im Prater in der Kastanienallee 7-9, der zweiten Spielstätte der Volksbühne.

Weitere Ersatz-Spielstätten werden noch gesucht. Möglich wäre ein Ausweichen auf die Tischlerei der Deutschen Oper sowie die Berlinische Galerie, das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst.


Karolina Wrobel / KW
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