Schwimmende Wagenburg abgebrannt: Personen kamen nicht zu Schaden

Berlin: Rummelsburger See |

Rummelsburg. Die schwimmende Wagenburg „Lummerland“ brannte in der Nacht zum 23. März völlig ab. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Quasi eine „schwimmende Wagenburg“ war der Verbund von Booten, der sich bis zum 23. März in Ufernähe auf dem Rummelsburger See befand. Gegen 4 Uhr morgens wurde die Feuerwehr zu dieser Wagenburg gerufen. Sie fand insgesamt sechs brennende Boote vor. Einige trieben im Wasser vor sich hin. Während des Einsatzes detonierte auch in einem etwa 100 Meter vom Ufer entfernten Boot eine Propangasflasche. Die Feuerwehr kühlte laut eigenem Bericht zwei weitere Propangasflaschen eines anderen Bootes am Ufer, um weitere Explosionen zu vermeiden.

Weil zunächst nicht feststand, ob sich in den brennenden Booten auch Personen befanden, kontrollierte die Feuerwehr die Wagenburgen so weit es möglich war. Es wurden keine Personen aufgefunden. Es gab keine Verletzten.

Probleme gab es indes bei der Brandbekämpfung, weil nicht alle Boote zunächst vom Ufer aus gelöscht werden konnten. Ein Löschboot der Feuerwehr hätte hier helfen können, doch weil die Schleusen nachts nicht besetzt sind, konnte das Boot den Rummelsburger See nicht erreichen. So mussten noch treibende Schiffe ans Ufer geschleppt werden.

Die Polizei ermittelt jetzt wegen schwerer Brandstiftung. KW
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