Museum Lichtenberg informiert über Protest in der DDR

Lichtenberg. Die Ausstellung "widerständig und widerspenstig" im Museum Lichtenberg blickt auf drei Jahrzehnte Jugendprotestkultur in Lichtenberg zurück.

Heute sind sie längst erwachsen, die Jugendlichen von damals. Zwischen den Jahren 1960 und 1990 traten viele Gruppen von Jugendlichen in Lichtenberg in Widerspruch zum damaligen Gesellschaftssystem.

In der DDR stellten sie die politischen Konventionen in Frage - meist blieb das nicht folgenlos. Diese Jugendlichen wurden beargwöhnt, einige landeten in Erziehungsheimen oder gar in Gefängnissen.

Mit der umfassenden Ausstellung "widerständig und widerspenstig - Jugendkultur in Lichtenberg von 1960 bis 1990" widmet sich das Museum Lichtenberg den Protagonisten der Jugendbewegung im Bezirk. Ob Punks, Friedens- oder Frauenaktivisten und Schwulenvereinigungen - sie alle rebellierten gegen die Gängelung durch die SED-Herrschaft. Der Kurator und Historiker Dirk Moldt trug für den Rückblick Foto-, Film- und Tondokumente zusammen, die das Leben der Jugendlichen von damals veranschaulichen.

Am 10. Oktober um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung im Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße 24. Es sprechen unter anderen Ulrike Poppe, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, und Kurator Dirk Moldt.

Die Schau gibt es noch bis zum 30. April 2015 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen auf www.museum-lichtenberg.de.

Karolina Wrobel / KW
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