Sabina Grzimek stellt im Lichtenberger Ratskeller aus

Sabina Grzimeks "Getasteter Kopf" ist aus Gips und gehört zu den neueren Arbeiten der Künstlerin. (Foto: Bernd Kuhnert)

Lichtenberg. Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde: Die Ausstellung "Augenbrücken" ist derzeit in der Galerie für zeitgenössische Kunst im Ratskeller in der Möllendorffstraße 6 zu sehen. Die beiden Künstlerinnen Sabina Grzimek und Antje Neppach zeigen ihre Arbeiten.

Präsentiert werden echte Raritäten, zum Beispiel bisher kaum gezeigte Zeichnungen der bedeutenden deutschen Bildhauerin Sabina Grzimek. Sie wuchs in einem Künstlerhaushalt auf und war Ziehtochter und Meisterschülerin des bekannten Bildhauers Fritz Cremer, der unter anderen für seine Kriegs-Mahnmale, darunter das im KZ Buchenwald, bekannt ist.

Sabine Grzimeks bildhauerische Werke sind seit den 1970er Jahren in namhaften Sammlungen und Museen, darunter der Nationalgalerie Berlin, ausgestellt. Zu den zuletzt entstandenen, bekannteren Werke zählt die überlebensgroß geschaffene Gruppe "Sieben Gesten des aufrechten Ganges" aus dem Jahr 2012, die am Garnisonkirchplatz in Berlin-Mitte zu sehen ist.

Doch auch in Lichtenberg gibt es Plastiken der Künstlerin zu bewundern: Seit 1986 befindet sich auf dem Freiaplatz die Skulptur "Mutter und Kind". Im Jahr 2013 wurde die Künstlerin mit dem Brandenburgischen Kunstpreis für ihr Lebenswerk geehrt.

Ergänzt wird die Ausstellung von Werken der Malerin Antje Neppach. Die Künstlerin, Jahrgang 1963, präsentiert farbintensive, großformatige Gemälde und gibt einen Überblick über ihr Schaffen der vergangenen Jahre.

Die Ausstellung ist bis zum 22. Mai zu sehen - montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Am 23. April findet um 16 Uhr eine kostenlose Führung und ein Gespräch mit beiden Künstlerinnen statt. Weitere Informationen gibt es unter 902 96 37 12

Karolina Wrobel / KW
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