Bezirksamt zeichnet zehn engagierte Bürger aus

Die Träger der Bürgermedaille erhielten die Auszeichnung Ende November aus der Hand von Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). (Foto: Bezirksamt Lichtenberg)

Lichtenberg. Viele Bürger verschenken ihre Zeit und ihr Talent, um anderen Menschen zu helfen. Besonders engagierte Lichtenberger erhalten jedes Jahr vom Bezirksamt die Bürgermedaille.

Sie zaubern Kindern ein Lächeln ins Gesicht, lassen Senioren nicht im Regen stehen oder bewahren Geschichte. Monika Martens ist eine dieser Engagierten. Seit zehn Jahren bringt sie Kinder, die in einer schwierigen Situation sind, zum Lachen. Mayer besucht regelmäßig die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Sana Klinikums Lichtenberg. Als Clownin zaubert, spielt und bastelt sie mit den Kindern und erhellt so manch trüben Tag. Die Ärzte, Pfleger und Therapeuten freuen sich über die wichtige Unterstützung.

Neben Monika Martens erhielt auch Eva Badel die Medaille. Sie leitet seit fast zwanzig Jahren den Karlshorster Erzählkreis, der sich besonders der Recherche der 150-jährigen Geschichte von Karlshorst widmet. Ihre Lesungen sind ein kulturelles Highlight im Ortsteil. Wider das Vergessen setzt sich auch Erika Rathmann als Mitglied der Gedenktafelkommission ein. Außerdem geht sie in Schulen und Jugendeinrichtungen und erzählt über die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Geschichte zu bewahren und in die Gegenwart zu überführen - das ist das Ziel von Norbert Zilm. Der Mitgründer des Fördervereins "Schloß Hohenschönhausen" begleitet die Sanierung des 300 Jahre alten Gutshauses, in das ein Museum einziehen soll. Einen besonderen Kulturort schuf auch Monika Mayer, die zehn Jahre lang das Oberstufenzentrum "Max-Taut-Schule" leitete und hier die denkmalgeschützte Aula des Architekten Max Taut zu einem stadtbekannten Veranstaltungszentrum machte.

Dass man Senioren nicht zum alten Eisen zählen sollte, dafür streitet seit mehr als acht Jahren Jürgen Steinbrück in der Lichtenberger Seniorenvertretung. Ebenso Petra Blechschmidt, die Vorsitzende des Berliner Landesverbandes beim Verein Demokratischer Frauenbund. Mit dem Frauentreff Lichtenberg schuf sie im Weißenseer Weg 5 einen Anlauf- und Beratungspunkt.

Bildungsangebote für ältere Frauen schafft seit nunmehr 15 Jahren Eilin Henry, stellvertretende Vorsitzende des Vereins "FrauenTechnikZentrum Berlin". Zudem ist sie immer wieder Ideengeberin für neue Lichtenberger Projekte. Ideengeberin ist auch Heike Mattern, deren Einsatz im Nachbarschaftshaus "Orangerie" in der Schulze-Boysen-Straße 38 mehr Nachbarschaft schafft und Verkehrsprobleme mit der Initiative "Umfahrung Buchberger Straße" löst. Elke Ferdyan schließlich leitet Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und deren Angehörige.


Karolina Wrobel / KW
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