Acht Anträge: Bezirks-SPD stellt Forderungen an Senat

Lichtenberg. Im Rahmen der Kreisdelegiertenversammlung am 13. September brachten die Mitglieder der SPD im Bezirk acht Anträge auf den Weg, die für mehr Teilhabe an der Gesellschaft sorgen sollen.

Eine Datenbank mit einer Übersicht rollstuhlgerechter Wohnungen in Berlin und die bessere Gestaltung von Bus und Bahn für sehbehinderte und blinde sowie ältere Menschen - das sind zwei der acht Forderungen, die die Lichtenberger Sozialdemokraten nun an den Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus herantragen. Sie fordern zudem ein Wegeleitsystem in allen öffentlichen Gebäuden, um Blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung zu erleichtern.

Die Lichtenberger Abgeordnete Birgit Monteiro (SPD), die zugleich behindertenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist, setzt sich aktuell für einen verbindlichen Inklusionsfahrplan in Berlin ein. Im Bezirk wollen die Sozialdemokraten für Menschen mit Handicap eine Möglichkeit der politischen Teilhabe schaffen. So beschlossen die Kreisdelegierten, in der Bezirksverordnetenversammlung einen neuen Ausschuss für Inklusion, Gleichstellung und Gendergerechtigkeit einzurichten. Bisher werden die Interessen von Menschen mit Behinderungen im Ausschuss für Soziales, Menschen mit Behinderungen und Mieterschutz behandelt.

Mehr Informationen zur Kreisdelegiertenversammlung gibt es unter www.spd-lichtenberg.de.

Karolina Wrobel / KW
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