Alles neu im Bezirksamt: Stadträte haben ihre Zuständigkeiten aufgeteilt

Das neue Bezirksamt (von links): Der Bürgermeister Michael Grunzt (Die Linke) und die Stadträte Birgit Monteiro (SPD), Katrin Franke (Die Linke) sowie Wilfried Nünthel (CDU). (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Über eine Neuverteilung der Ressorts haben sich der Bürgermeister und die drei Stadträte geeinigt.

Am 20. Dezember haben sich die vier Stadträte, zu denen der Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke), die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) sowie Katrin Framke (Die Linke) und Wilfried Nünthel (CDU) gehören, die Ressorts folgendermaßen aufgeteilt: Bürgermeister Grunst leitet nun die meisten Abteilungen im Bezirksamt. Er ist zuständig für die Bezirksfinanzen, das im Bezirk angestellte Personal, das Rechtsamt, den Steuerungsdienst und die Pressestelle. Er zeichnet auch für die Abteilung verantwortlich, welche die bezirklichen Immobilien umfasst – darunter sind etwa Schulgebäude oder Sporthallen. Grunst übernimmt außerdem das Amt für Weiterbildung und Kultur.

Dieses Amt hatte noch in der VI. Wahlperiode Katrin Framke (Die Linke) als Stadträtin geleitet. Sie ist indes jetzt zuständig für das Jugendamt, das Amt für Bürgerdienste, das Gesundheitsamt und die Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Als stellvertretende Bürgermeisterin leitet auch Birgit Monteiro (SPD) einen großen Bereich im Bezirksamt. Sie übernimmt Verantwortung für das Stadtentwicklungsamt und wird künftig also über den Wohnungsbauboom wachen.

AfD-Posten unbesetzt

Doch sie ist als Stadträtin auch verantwortlich für das Amt für Soziales sowie die Wirtschaftsförderung. Zu ihren Bereichen gehören des Weiteren die "Sozialraumorientierte Planungskoordination" und die EU-Beauftragte.

Wilfried Nünthel (CDU) ist neuerdings zuständig für das Ordnungs- sowie für das Schul- und Sportamt. Wie bereits in der vergangenen Legislaturperiode wacht er weiterhin über das Umwelt- und Naturschutzamt sowie über das Straßen- und Grünflächenamt.

Es gibt noch einen fünften Stadtratsposten, welcher der Alternative für Deutschland (AfD) zufällt. Dieser ist bislang allerdings unbesetzt. Der bisherige AfD-Kandidat Wolfgang Hebold fiel in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Dezember in mehreren Wahlgängen durch. KW
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