Bezirk will Turnhallen erneuern, Spielplätze bauen und einen Radweg sanieren

Lichtenberg. Das Haushaltsplus des Landes kommt den Bezirken zugute. Rund zehn Millionen Euro will Lichtenberg für die Sanierung von Schulsporthallen und Spielplätzen abrufen.

Mit insgesamt 496 Millionen Euro stellt das Land Berlin den Berliner Bezirken mehr als nur Taschengeld zur Verfügung. Als Sondervermögen soll es für die "Infrastruktur der Wachsenden Stadt" eingesetzt werden.

Und Lichtenberg wächst tatsächlich. "Jeden Monat ziehen rund 300 Menschen in den Bezirk, darunter viele Familien", sagt Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD). Schon jetzt fließen deshalb nahezu alle bezirklichen Investitionsmittel in den Bau und die Sanierung von Schulen. Doch rund 90 Millionen Euro wären dafür nötig - ein dicker Batzen.

Weil das bezirkliche Geld nicht reicht, sollen jetzt zehn Millionen Euro aus dem Sondertopf helfen. die Sondermittel nachhelfen. Ende April hat das Bezirksamt eine Wunschliste vorgelegt, auf der steht, wofür das Geld verwendet werden soll.

Auf dem ersten Platz rangiert die Bernhard-Grzimek-Schule in der Sewanstraße 184. Rund 1,5 Millionen Euro werden gebraucht, um die Sporthalle zu sanieren. Die Bauarbeiten sollen im Februar nächsten Jahres beginnen. Mit rund 1,9 Millionen Euro schlägt die Grundinstandsetzung der Sporthalle der Richard-Wagner-Schule in der Ehrenfelsstraße 36 als teuerste Maßnahme zu Buche. Und auch die Turnhallen der Schule im Ostseekarree in der Barther Straße 27 und der Schule am Wäldchen in der Wustrower Straße 28 sollen für jeweils 1,5 Millionen Euro grunderneuert werden. Beide Maßnahmen sind ebenfalls für das Jahr 2016 geplant.

Zudem sollen 2,7 Millionen Euro für neue Spielplätze eingesetzt werden. Ein Bolzplatz ist am Grünzug Hönower Weg geplant und ein Spielplatz in der Gotlindestraße 2. Außerdem steht die Grundsanierung des Spielberges an der Paul-Junius-Straße auf der Agenda.

Nicht zuletzt soll mit 1,6 Millionen Euro die Sanierung der Radwege in der Landsberger Allee bezahlt werden - von der Rhinstraße bis zur Oderbruchstraße, Das Lichtenberger Bezirksamt hat die Wunschliste beim Finanzsenator eingereicht und wartet nun auf grünes Licht.


Karolina Wrobel / KW
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