Bis Mitte April gehen die meisten Wasserspiele im Bezirk wieder in Betrieb

Lichtenberg. Die Brunnen auf den Plätzen der Stadt laden jetzt wieder dazu ein, den Frühling beim sanften Wasserplätschern willkommen zu heißen. So auch in Lichtenberg.

Wieder einmal drehte der Stadtrat höchstpersönlich den Wasserhahn auf: Wilfried Nünthel (CDU) gab am 25. März den offiziellen Startschuss für die Brunnensaison 2014 am Brunnen "Spree und Havel" gegenüber dem Einkaufszentrum "Bärenschaufenster" in der Erich-Kurz-Straße.

Bis Mitte April geht jetzt Brunnen für Brunnen in Betrieb. So sprudelt seit vergangener Woche auch der Brunnen der Jugend auf dem Stadtplatz an der Wartenberger und Wustrower Straße. Und auch die Anlage "Jüngling mit Fisch" an der Frankfurter Allee und Möllendorffstraße ist seit wenigen Tagen wieder ein Anziehungspunkt für Spaziergänger und Ruhesuchende. Insgesamt werden in diesem Jahr elf Wasserspiele in Betrieb genommen. Die beliebten Zierbrunnen sind dabei keine preiswerte Angelegenheit. Deshalb setzt der Bezirk auf Sponsoring: Die Firma Ströer übernimmt rund 53.000 Euro der jährlichen Betriebskosten. Im September vergangenen Jahres hat das Unternehmen auch dafür gesorgt, dass die Fontäne am Fennpfuhl wieder sprudelt. Rund 90.000 Euro kostete die Attraktion, deren Hauptstrahl 20 Meter in die Höhe schießt. So werden rund 60 Kubikmeter Wasser pro Stunde befördert, was etwa 477 Badewannenfüllungen entspricht.

Vier Brunnen im Bezirk bleiben allerdings in diesem Sommer trocken. Ein Rohrbruch verhindert die Inbetriebnahme des Fontanebrunnens an der Erich-Kurz-Straße 7-9. Auch der Findlingsbrunnen an der Landsberger Allee 277 verliert Wasser. Was die Reparatur der beiden Anlagen kosten soll, das lässt das Bezirksamt derzeit ermitteln. Bereits in Reparatur ist der Mühlenradbrunnen Am Mühlengrund in Neu-Hohenschönhausen. Metallkünstler Achim Kühn hat das riesige Rad abmontiert und setzt es in seiner Werkstatt Instand. "Wir wollen das Wahrzeichen dort unbedingt wieder in Bewegung bringen", sagt Stadtrat Nünthel.

Vielen Anwohnern ist der Brunnen so sehr ans Herz gewachsen, dass die öffentliche Hand rund 400.000 Euro ausgibt, um die Anlage wieder herzustellen. In diesem Sommer müssen die Anwohner aber noch auf das beliebte Wasserspiel verzichten. "Die Bauausführung ist bis September 2014 geplant", sagt Nünthel. Und dann endet die Brunnensaison 2014 bereits.


Karolina Wrobel / KW
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