Bürgermeister schaut vorbei: Michael Grunst begibt sich auf Sommertour / Laden Sie ihn ein!

Lichtenberg. Von wegen Ferien: Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) will die Sommerzeit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Er begibt sich auf Bezirkstour und ermuntert die Lichtenberger, ihn einzuladen.

Beim Sommerfest im Kleingartenverein, Fußballspiel unter Freunden oder Tag der offenen Tür in einer sozio-kulturellen Einrichtung: Wer den Bürgermeister zwischen dem 28. Juli und dem 21. August zu sich bitten und mit ihm ins Gespräch kommen möchte, der meldet sich telefonisch in seinem Sekretariat unter  90 20 96 30-01 oder -02. Der Rathaus-Chef hat selbst schon Termine verabredet. Ab Ende Juli besucht er Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Seit Dezember 2016 ist Michael Grunst Bürgermeister in Lichtenberg; außerdem leitet er im Bezirksamt die Abteilungen Personal, Immobilien, Finanzen und Kultur. Weil er das Wort Bürgerbeteiligung nicht als Phrase versteht, hat Grunst im März den Aufruf „Lichtenberg machen!“ gestartet. „Es geht mir um die Teilhabe aller Menschen in Lichtenberg“, sagt er. „Ich wünsche mir mehr Beteiligung an den politischen Prozessen und Entscheidungen. Dafür will ich sowohl Strukturen schaffen, als auch Initiativen ins Leben rufen.“

Viele Zuschriften habe er bereits bekommen, so der Bürgermeister. Etliche drehen sich um Alltagsfragen. Aber es war auch Post mit Vorschlägen für die Zukunft dabei. Und mit jeder Menge Fragen. „Besonders viele Menschen wollen wissen, wie es mit dem Hubertusbad weitergeht“, erzählt Michael Grunst. „Und es gab Zusendungen, die Ideen aus anderen Städten aufgreifen. Mobilität und mehr Grün spielen eine große Rolle.“ Alle Eingänge bearbeitet die Stabsstelle Bürgerbeteiligung. Vorschläge, die die Arbeitsbereiche anderer Stadträte betreffen, werden weitergeleitet. Michael Grunst: „Lichtenberg machen! ist eine Tür in die Verwaltung, die wir geöffnet haben, damit die Menschen hineinschauen und sehen, dass uns ihre Ideen und Vorschläge wichtig sind. Bürgerhaushalt und die Kiezfonds wird es auch weiterhin geben. Aber es kommen auch neue Beteiligungsformen dazu.“ Zuschriften gehen an LichtenbergMachen@lichtenberg.berlin.de. bm
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