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Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition-

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Startpunkt ist: Lichtenberg
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Unter dem Dach der Robert-Havemann-Gesellschaft ist aus dem Zusammenschluss von drei Archiven der Oppositions- und Bürgerbewegung das Archiv der DDR-Opposition entstanden, dessen Kernaufgabe die Sicherung, Erschließung und Nutzbarmachung von Archivgut zu Widerstand in der Diktatur ist. Nach Gründung der Robert-Havemann-Gesellschaft erfolgte im Mai 1992 die Einrichtung des ‚Robert-Havemann-Archivs‘, dessen wichtigste Bestände der Nachlass des Namensgebers sowie Überlieferungen der im Herbst 1989 ins Leben gerufenen Gruppierungen der Bürgerbewegungen sind. Im Sommer 1993 schloss sich das aus der Berliner Umweltbibliothek hervorgegangene und im Januar 1992 gegründete ‚Matthias-Domaschk-Archiv‘ der Robert-Havemann-Gesellschaft an. Es besitzt eine umfangreiche Sammlung von Materialien der DDR-Opposition aus den 1970er und 1980er Jahren, mit Personenbeständen, Flugblättern, Samisdat-Schriften, Plakaten, Film- und Audioaufzeichnungen. Im Jahre 2003 gliederte sich das ‚Archiv GrauZone‘ mit seinen Sammlungen der ostdeutschen unabhängigen Frauenbewegung der Robert-Havemann-Gesellschaft an. Zu den Beständen des Archivs der DDR-Opposition gehören derzeit über 750 laufende Meter Schriftgut. Zu ihnen zählen Nachlässe und Personenbestände (u.a. von Robert Havemann, Bärbel Bohley, Marianne Birthler, Roland Jahn, Konrad Weiß und Wolfgang Ullmann) und Bestände von Widerstands- und Oppositionsgruppen sowie Unterlagen der Bürgerbewegung und neuen Parteien von 1989/90. Darüber hinaus verfügt das Archiv über eine Sammlung von Samisdat-Publikationen, eine Ergänzungsdokumentation zum Thema Repression in der DDR und eine Sammlung von Zeitschriften der Bürgerbewegung. Zudem enthält das Archiv mehr als 310.000 Fotos, 1.600 Plakate, knapp 500 Objekte an musealem Sammlungsgut sowie zahlreiche Film- und Audioaufnahmen. Eine umfangreiche Pressedokumentation und eine Fachbibliothek unterstützen die Nutzer bei ihrer Arbeit im Archiv. Die Dokumente von Opposition und Widerstand bilden die wichtige Gegenüberlieferung zu den Staats- und Parteiakten des überwundenen SED-Regimes in der DDR. Verantwortlich: Frank Ebert/Robert-Havemann-Gesellschaft
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Ausstellung "Jugendopposition in der DDR" in der Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam

Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition-
Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition- | Lichtenberg | am 16.10.2017 | 39 mal gelesen

Potsdam: Gedenkstätte Lindenstraße | Die Anzahl derer, die keine eigene Erinnerung an die DDR haben, wird immer größer. Diese Ausstellung will das Interesse der jungen Generation gewinnen, indem sie von Jugendlichen in der DDR erzählt. Im Mittelpunkt stehen 18 junge Oppositionelle, die sich der SED-Diktatur entgegengestellt haben. Die einen sind an der Ostsee aufgewachsen, die anderen in Thüringen, manche in der Stadt, andere auf dem Land. Warum sie sich...

IM Dienst der Stasi - Der Fall Monika Haeger

Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition-
Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition- | Lichtenberg | am 16.10.2017 | 598 mal gelesen

Berlin: Stasi-Zentrale. Campus für Demokratie, "Haus 22" | Was macht man mit dem Eingeständnis, selbst Teil eines Systems gewesen zu sein, das andere Menschen unterdrückt hat? Monika Haeger (1945-2006) gab darüber an einem Spätsommerabend 1990 in ihrer Wohnung im Prenzlauer Berg ein vier Stunden langes Interview, das lange Zeit als verschollen galt. Der Film des Journalisten Peter Wensierski über die inoffizielle Stasi-Mitarbeiterin zeichnet nicht nur ihren Lebensweg vom Kinderheim...

Die Europavorstellungen der Kreisauer und die Widersprüche im Europa von heute

Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition-
Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition- | Friedrichshain | am 16.10.2017 | 21 mal gelesen

Berlin: St. Bartholomäus-Kirche | Es ist 27 Jahre her, dass die Bürgerbewegung Demokratie Jetzt gegründet wurde. Unter den Gründern waren Mitglieder der Bartholomäus-Gemeinde Berlin-Friedrichshain, die sich schon 1987 für eine Öffnung des Landes eingesetzt hatten (Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung). In nahezu jedem Jahr laden wir zu einer Herbst-Veranstaltung in diesem Geist ein. Am 12. November 2017 wird einer Initiative gedacht, die unter...

Als RAF-Terroristen im Osten abtauchten - Silke Maier-Witt und ihr Leben in der DDR

Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition-
Robert-Havemann-Gesellschaft E.V. -Archiv der DDR-Opposition- | Mitte | am 16.10.2017 | 192 mal gelesen

Berlin: DDR-Museum (Besucherzentrum) | Silke Maier-Witt gehörte seit 1977 zur Roten-Armee-Fraktion (RAF) und war als Späherin an der Entführung und Ermordung des damaligen Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer beteiligt. 1979 tauchte sie in der DDR unter. Sie lebte zunächst in Erfurt, wurde dort aber von einem Besucher aus der Bundesrepublik erkannt. Sie unterzog sich einer Gesichtsoperation und zog nach Neubrandenburg. 1990 folgte die Verhaftung, 1991 die...