Ampel am U-Bahnhof Magdalenenstraße fehlt noch

Der Aufzug steht bereits - eine Fußgängerampel an der Frankfurter Allee ist geplant. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Die U-Bahnhöfe Magdalenenstraße und Lichtenberg werden barrierefrei umgebaut. Ende 2013 werden alle Lichtenberger Bahnhöfe der Linie U5 barrierefrei sein.

Eine neue Rampe und ein Aufzug werden derzeit von der BVG am U-Bahnhof Lichtenberg errichtet, um den Zugang über die Siegfriedstraße barrierefrei zu machen. Die Bauarbeiten sollen noch bis Ende des Jahres dauern, die Kosten belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Schon Anfang Juli wird der Aufzug vom Bahnsteig der U5 zum Zwischengeschoss in Betrieb gehen. Am U-Bahnhof Magdalenenstraße hingegen steht mit dem fertiggestellten Aufzug auf der Mittelinsel der Frankfurter Allee der Zugang bereits. Es fehlt bloß die Ampel, die eine sichere Querung der Straße ermöglicht. Und so ist der Aufzug noch nicht in Betrieb. "Der Bau einer Ampel ist bereits beauftragt und wird demnächst ausgeführt", sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD im Abgeordnetenhaus, Ole Kreins. Der Lichtenberger Abgeordnete erkundigte sich in einer Anfrage bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, wie es um den Ausbau der Barrierefreiheit an den Bahnhöfen in Lichtenberg steht. "An den U-Bahnhöfen Lichtenberg und Magdalenenstraße werden die barrierefreien Zugänge aus dem Aufzugsprogramm des Landes Berlin finanziert. Damit ist die U-Bahnlinie 5 in Lichtenberg bereits Ende dieses Jahres vollständig barrierefrei erreichbar", freut sich Kreins. Verärgert ist er hingegen, dass der S-Bahnhof Nöldnerplatz nach Auskunft des Bahnhofsbetreibers DB Station & Service erst nach 2016 mit einem Aufzug ausgestattet werden soll. Der S-Bahnhof Gehrenseestraße soll hingegen noch in diesem Jahr einen Aufzug bekommen, so Kreins.

Der Senat startete vor zwei Jahren ein Aufzugprogramm, mit dem bis Ende 2016 der Umbau von 24 U-Bahnhöfen finanziert wird. Um alle der 173 U-Bahnhöfe in Berlin barrierefrei umzurüsten braucht die BVG jedoch zusätzlich 65 Millionen Euro, das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auf die Anfrage von Ole Kreins hervor.


Karolina Wrobel / KW
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