Berliner Aktion in Lichtenberg gestartet

Senator Müller, Bürgermeister Geisel und Stadtrat Nünthel (von links) pflanzten den ersten Baum. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Mit 200 neuen Straßenbäumen sollen im Bezirk größere Lücken geschlossen werden. Jeder kann bei 500 Euro Spende einem Baum seinen Namen geben.

Rund 32 000 Straßenbäume gibt es in Lichtenberg. Oft leben sie nicht lange, sterben etwa durch Autoabgase ab. Nachpflanzungen und Pflege sind teuer. "Im Jahr pflanzen wir zwar bis zu 50 neue Bäume, doch die Verluste überwiegen", sagt Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). Jetzt sollen Rosskastanien, Zerreichen, Eschen, Platanen, Linden und andere die Lücken schließen. Möglich macht das die Kampagne "Gemeinsam für Stadtbäume" des Landes Berlin. Durch sie kommen 200 Straßenbäume im Bezirk an Ahrensfelder Chaussee, Suermondtstraße, Gotlindestraße oder auch Gehrenseestraße dazu. Am 7. November pflanzte der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller (SPD), mit dem Bürgermeister und dem Stadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU), den ersten Baum an der Große-Leege-Straße. Die Pflanzung gab den Startschuss für die Kampagne, die auch in Pankow, Treptow-Köpenick und Reinickendorf für mehr Grün sorgen wird. Insgesamt plant die zuständige Senatsverwaltung bis zu 10 000 zusätzliche Straßenbäume bis 2017. "Für die ersten fünf Jahre ist die Entwicklungspflege garantiert", so Geisel. Drei Jahre übernimmt das Senatsprojekt die Kosten, dann die Bezirke. Die Aktion ist auf Spenden angewiesen. Die Pflanzung eines Straßenbaums kostet 1000 Euro. Wer 500 Euro spendet, kann einem Baum seinen Namen geben. Der Name wird mit einer Plakette sichtbar befestigt. Eine Baumliste macht es möglich, dass der Spender "seinen" Baum in Wohnortnähe wählen kann.

Infos unter www.berlin.de/stadtbaum oder 90 25 12 34.

Karolina Wrobel / KW
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