Gangway eröffnet an der Frankfurter Allee Jugendcafé

Ort der Begegnung von und für Jugendliche: das Café Gangway in der Frankfurter Allee. (Foto: KEN)

Lichtenberg. Die Vorbilder finden sich in Wien. Inspiriert von der Jugendkultur der österreichischen Hauptstadt haben Jugendliche und Straßensozialarbeiter des Vereins Gangway an der Frankfurter Allee 205 das erste Lichtenberger Jugendcafé eröffnet.

Schirmherr ist der bekannte Filmjournalist Knut Elstermann von Radio Eins; die Howoge Alt-Lichtenberg stand Pate fürs Projekt und viele engagierte Menschen aus Schulen, Ausbildungszentren und Hochschulen haben mitgeholfen: In Haus Nummer 205 an der Frankfurter Allee findet Streetwork jetzt einen festen Ort. Gleichzeitig ist das Jugendcafé ein Anlaufpunkt für selbstorganisierte Projekte.

Auf rund 200 Quadratmetern können sich Jugendliche und junge Erwachsene treffen, um Hausarbeiten zu erledigen oder Beratung, Orientierung und Unterstützung in allen Lebensfragen zu erhalten.

Das Café Gangway bietet außerdem genug Raum, um Ideen zu spinnen und Projekte zu entwickeln, etwa für musikalische und literarische Ereignisse auf der eigens installierten Bühne.

Die jungen Besucher können aber auch einfach nur miteinander diskutieren und den Tag gemeinsam ausklingen lassen. Wer hingegen eher die Ruhe schätzt, kann sich in die gemütlich eingerichtete Bibliothek zum Lesen oder Arbeiten zurückziehen.

Im Gastro-Bereich mit einer Bar gibt es ständig wechselnde kulinarische Angebote. Alles wird frisch zubereitet, auch der hochwertige Kaffee in diversen Variationen. Außerdem gibt es ein breites Angebot an kalten Getränken. Die Küche ist modern ausgestattet und groß genug, dass bis zu 20 Besucher in ihr kochen und backen können.

"Das Jugendcafé steht für ein zusätzliches Angebot in der Berliner Kulturlandschaft", sagt Schirmherr Knut Elstermann - ganz beeindruckt von der Begeisterung, mit der die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich selbst einen Ort der Begegnung aufgebaut haben.

Der Verein Gangway besteht seit 1990. Rund 70 Streetworker sind auf den Plätzen und Straßen im Land unterwegs. Der überregional tätige Verein ist der größte Träger von Straßensozialarbeit in Deutschland. Gangway wird über Spenden, vom Berliner Senat und vom Bezirksamt Lichtenberg finanziert.


Karen Noetzel / KEN
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