Grundstein für Geschäftsstelle und Appartmenthaus

Rund 80 Mitarbeiter sollen einmal im neuen Dienstgebäude arbeiten. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Am 31. August erfolgte mit der Grundsteinlegung der Startschuss für den Bau eines bis zu siebengeschossigen Gebäudekomplexes an der Storkower Straße/ Rudolf-Seiffert-Straße.

Rund 13 Millionen Euro investiert die Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG in den Bau eines vier- und siebengeschossigen Gebäudekomplexes an der Storkower Straße/Rudolf-Seiffert-Straße. Mit der Grundsteinlegung Ende August wurde der Startschuss für das Neubauprojekt gegeben, das im Vorfeld bei einigen Anwohnern für Kritik sorgte. Sie fürchteten, dass mit der Baumaßnahme die Verkehrsbelastung steigen wird. Im Gebäude ist eine Tiefgarage mit etwa 45 Stellplätzen vorgesehen, die Zufahrt soll von dem Straßenteilstück der Rudolf-Seiffert-Straße/Ecke Storkower Straße erfolgen, das ohnehin als Nadelöhr gilt. Mit der Ausweisung eines beidseitigen Parkverbots an dieser Straße wurde nun das Problem teilweise behoben. "Als weiteren Lösungsweg sehen wir vor, eine Ausfahrt vom großem Parkplatz nebenan direkt auf die Storkower Straße zu ermöglichen", erklärt der Stadtrat für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU). Der Neubau wird der Wohnungsbaugenossenschaft und dem Tochterunternehmen, der Gesellschaft für Wohnungsverwaltung und Objektbetreuung mbH, als Dienstgebäude dienen. 80 Mitarbeiter werden dort arbeiten. Neben den Büroeinheiten sollen mehrheitlich Wohnungen entstehen. "Diese Wohneinheiten haben wir generell seniorenfreundlich konzipiert", sagt der kaufmännische Vorsitzende der Wohnungsbaugenossenschaft Friedrichshain eG, Jürgen Klein. Die meisten der 75 Wohnungen sind Ein- und Zweiraumwohnungen in der Größe ab etwa 40 Quadratmeter. Zum Wohnungsbestand der Wohnungsbaugenossenschaft gehören viele große Wohnungen. Im neuen Gebäude bietet das Unternehmen bewusst Singlewohnungen an, die sich für das Seniorenwohnen eignen.

Schon jetzt verzeichnet die Genossenschaft ein reges Interesse an diesen Wohnungen. Für die Hälfte gebe es schon Anfragen, heißt es. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für den Herbst 2013 geplant.


Karolina Wrobel / KW
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