Jugendarbeit braucht Lobby

Lichtenberg. Dem schleichenden Abbau von fachlicher Jugendarbeit durch den Einsatz von Ehrenamtlichen soll entgegengewirkt werden. So lautet das Fazit, auf das sich kürzlich die Jugendhilfeausschussvorsitzenden aller Bezirke, darunter auch Lichtenberg, einigen konnten. Unter dem Titel "Ist die Jugendarbeit noch zu retten?", kamen insgesamt 200 Teilnehmer aus der Senatsverwaltung, den Jugendämtern und aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zusammen, um Stellungnahmen für die künftige Ausrichtung zu erarbeiten. Ergebnis der Diskussion: Die Teilnehmer fordern vom Land Berlin, die Ausgaben für die Jugendarbeit nicht weiter zu senken und ausreichend Mittel zu stellen. Die jugendpolitischen Vertreter der Parteien schätzen es als kritisch ein, dass das Abgeordnetenhaus über die unzulängliche Situation in der Jugendarbeit zu wenig informiert ist. Jugendarbeit braucht weiterhin öffentlichkeitswirksame Lobbyarbeit, so das weitere Fazit.


Karolina Wrobel / KW
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