Kinderhilfe-Laden "Kikila" feiert fünfjähriges Jubiläum

Bürgermeister Andreas Geisel, Vertreter der Howoge, darunter Frank Sparmann, der Vereinsvorsitzende Jürgen Schulz und Ehrenamtliche. (Foto: KW)

Lichtenberg. Das ehrenamtliche Engagement des Ladens "Kikila" feiert sein fünfjähriges Jubiläum. Der Second-Hand-Laden hilft mit seinen Erlösen, krebskranke Kinder und ihre Eltern zu unterstützen.

Von Badeshorts über Babysöckchen bis hin zu Spielzeug und vielfältiger Kinderliteratur: Der Kiez-Kinderhilfeladen "Kikila" in der Schulze-Boysen-Straße 35/37 bietet für viele Eltern im Kiez ein breites Sortiment gegen eine kleine Spende. Dabei ist der Second-Hand-Laden mehr als Nachbarschaftshilfe im Kiez. Die Erlöse aus den Verkäufen kommen Familien zugute, die durch das Krebsleiden ihrer Kinder eine schwere Zeit durchzustehen haben. "Dieses Engagement im Kiez ist wichtig", weiß auch Bürgermeister Andreas Geisel (SPD). Seit mittlerweile fünf Jahren gibt es den Charity-Laden, der vom Verein Kinderhilfe - Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder betrieben wird. Anlässlich des Jubiläums bekundet deshalb auch der Bürgermeister öffentlich seine Unterstützung: Andreas Geisel (SPD) ist nun offizieller Schirmherr des nachbarschaftlich organisierten Ladens.Rund zehn ehrenamtliche Helfer helfen mit, die gebrauchte Kinderkleidung zu sortieren, ansprechend zu präsentieren und zu verkaufen. Es sind die Sachspenden der Anwohner, die hier für eine gute Sache angeboten werden. "Der Standort des Ladens gegenüber des Kiezzentrums ist für den familienreichen Kiez genau richtig", sagt der Vereinsvorsitzende Jürgen Schulz. Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge stellt die rund 40 Quadratmeter Ladenfläche für eine symbolische Miete zur Verfügung. "Auch die Howoge muss den sozialen Veränderungen gerecht werden", sagt Frank Sparmann, Leiter des Howoge-Kundencenters in Alt-Lichtenberg. "Dieser Laden ist ein kleiner Baustein, um eine Hilfe zu leisten", weiß Sparmann.

Der Verein Kinderhilfe - Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder Berlin-Brandenburg unterstützt seit 30 Jahren Familien mit Nothilfefonds und Beratungsstellen. So betreibt der Verein unter anderem ein Elterncafé auf der onkologischen Kinderstation in Berlin-Buch oder auch eine Survivor-Selbsthilfegruppe für Jugendliche, die an Krebs erkrankt waren. "Mit unserer Arbeit versuchen wir, die Behandlungsbedingungen und die Betreuung krebskranker Kinder und deren Familien zu verbessern", erklärt der Mitgründer des Vereins Jürgen Schulz. Der Verein finanziert seine Arbeit zum größten Teil durch ehrenamtliches Engagement und Spenden. Auch im Kiez-Kinderhilfe-Laden sind neue Helfer willkommen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten.

Der Laden hat am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter 39 89 98 40.

Karolina Wrobel / KW
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