Siegerentwurf für Neubau des Jugendclubs steht fest

Das alte Jugendfreizeithaus "Plexus" wird erst nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Mit dem Neubau der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in der Siegfriedstraße 29 wird im Sommer 2014 ein echter Hingucker entstehen. Unkonventionell vieleckig ist der Gewinnerentwurf der Architekten Kersten und Kopp.

In einem Architektur-Wettbewerb suchte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und das Bezirksamt nach Ideen für den Neubau auf dem über 5000 Quadratmeter großen Areal. Das bestehende Gebäude, in dem der Jugendclub "Plexus" untergebracht ist und der Verein "Kinderkunst ohne Führungskreuz" Freizeitmöglichkeiten für Kinder anbietet, soll erst nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen werden. Der Neubau soll im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau Ost für rund 1,7 Millionen Euro ab Sommer 2014 auf dem östlichen Teil des Geländes entstehen. Die Eröffnung ist für 2016 geplant.Nachdem in die Endauswahl des Architektur-Wettbewerbs vier Entwurfsideen Eingang fanden, wurde jetzt der Gewinner bekanntgegeben: Realisiert werden soll der Entwurf der freien Berliner Architekten Kersten und Kopp. Das eingeschossige Gebäude hat eine längliche Form und ist durch zahlreiche Vorsprünge und Knicke gekennzeichnet. Die Innenräume werden dreigeteilt, damit sie Platz für den Kinderbereich, einen Jugendbereich und einen Mehrzweckbereich in der Mitte bieten. Letzterer wird durch eine Falttür auch als überdachter Freiraum zum Garten hin nutzbar sein. Kleine Ausgucke auf dem Dach geben den Jugendlichen die Möglichkeit, das Straßengeschehen von oben her zu beobachten.

Nicht nur das vieleckige Haus, dessen Fassade mit Holz verschalt wird, soll im Kiez ein Hingucker werden. Auch den Garten haben die Architekten in ihren Entwurf einbezogen. Auf dem westlichen Teil des Grundstücks soll ein Sportfeld entstehen, der Platz für Ballsportarten bieten wird. Zudem ist eine Parcours-Strecke für Gokart und Inliner vorgesehen, ebenso ein Kletterfelsen.

Der nördliche Teil des Grundstücks soll mit einer raumhaltigen Wand abgegrenzt werden. Die hohlen Räume in der Wand bieten dann Stauraum für Grill und Gartengeräte.


Karolina Wrobel / KW
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