Zwölf Millionen Euro für das Theater an der Parkaue

Noch wird nach einer Ausweichspielstätte gesucht, denn ab Januar 2014 wird das Theater an der Parkaue teilsaniert. (Foto: Wrobel)

Lichtenberg. Über zwölf Millionen Euro hat das Abgeordnetenhaus für die Teilsanierung des Theaters an der Parkaue, Junges Staatstheater Berlin bewilligt.

Das Theater an der Parkaue kann endlich teilsaniert werden. Das beschloss das Abgeordnetenhaus in seiner Haushaltsausschusssitzung am 29. Mai. Nach der bereits erfolgten Dach- und Fassadensanierung kann es ab Januar 2014 bis September 2016 nun mit der Sanierung weitergehen. Hierfür stellt der Senat über zwölf Millionen Euro zur Verfügung. Zunächst soll der Gebäudekomplex der Bühne 3 komplett erneuert und ein Lagergebäude errichtet werden. Die Bühne 3 soll im Sommer 2015 wieder zur Verfügung stehen. Dann wird sie 100 statt der bisherigen 67 Plätze aufbieten. Nach Fertigstellung der Bühne 3 werden ab Sommer 2015 dann auch der Zuschauerraum der Bühne 1 und auch die Bühne 2 saniert. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis 2016 andauern. In diesem Zeitraum wird das Theater den Spielbetrieb einschränken. Um die Einschränkungen aufzufangen, wird noch nach einer Ersatzspielmöglichkeit in Berlin gesucht.

Für mobilitätseingeschränkte Besucher soll sich die Situation verbessern. Zum Sanierungsplan gehört auch der Einbau eines Fahrstuhls, der für Barrierefreiheit auf allen Bühnen sorgen wird. Zusätzlich soll das Verwaltungsgebäude saniert werden. Außerdem plant das Junge Staatstheater Berlin, seinen Print- und Online-Auftritt zu erneuern. Das Publikum erwartet ein neues Logo, eine neue grafische Gestaltung und eine neue Homepage.

Trotz der Sanierungspläne startet das Theater an der Parkaue in seine neue Spielzeit 2013/2014. Diese hält elf Premieren fürs Publikum bereit, darunter sind fünf Uraufführungen sowie zwei Inszenierungen in englischer Sprache. Erstmals werden die Regisseure Titus Faschina und Joanna Praml am Theater in der Parkaue 29 mit Arbeiten vertreten sein. Im Sommer 2014 kommt dann der große Abschied: Oberspielleiter Sascha Bunge wird das Haus nach neun Jahren verlassen.


Karolina Wrobel / KW
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