Inklusionspreis vergeben: Ein Bürgertreff und ein Mieter-Angebot sind die Preisträger

Friederike Blanck (l.) und Katrin Krug (r.) leiten den Bürgertreff der Spastikerhilfe. Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) überreichte ihnen den Preis. (Foto: Bezirksamt Lichtenberg)

Lichtenberg. Mit dem Lichtenberger Inklusionspreis soll Engagement geehrt werden, das eine Teilhabe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen ermöglicht. Am 3. Dezember wurden die Preisträger 2016 geehrt.

Der Bürgertreff "Gemeinsam im Kiez leben" des Vereins Spastikerhilfe Berlin sowie das Projekt "Kiezhelfer" der Kundenzentrale der Wohnungsbaugesellschaft Howoge sind die diesjährigen ausgezeichneten Projekte. Am 3. Dezember übergab Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) den zweiten Lichtenberger Inklusionspreis anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung.

In dem Bürgertreff in der Schöneicher Straße 10 A engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen. Hier nehmen sie Angebote, wie etwa gemeinsames Kochen oder Malen wahr. Zu den neuesten Projekten gehört die Bewirtschaftung von barrierefreien Hochbeeten im Interkulturellen Garten in der Liebenwalder Straße 12.

Bei den "Kiezhelfern" handelt es sich um ein kostenloses Angebot der Howoge für ihre Mieter. Sie helfen im Auftrag der Wohnungsbaugesellschaft älteren Menschen oder Menschen mit Beeinträchtigungen, wenn Möbel in der Wohnung mal verrückt werden müssen oder kleine Reparaturen anstehen. Das Angebot gibt es seit dem Jahr 2010, seither sind die "Kiezhelfer" für alle Howoge-Mieter im Einsatz.

Die beiden Projekte seien ein Beispiel dafür, wie Inklusion gelebt wird: "Schritt für Schritt versuchen wir, einen inklusiven Bezirk zu gestalten", sagte Birgit Monteiro bei der Preisverleihung. "Dank der ausgezeichneten Initiativen sind wir dabei schon einen großen Schritt vorangekommen." KW
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