Dynamo steigt auf, Lichtenberg 47 spielt sich auf Platz drei

Setzt auf Sparsamkeit und Nachhaltigkeit: der sportliche Leiter von Lichtenberg 47, Benjamin Plötz. (Foto: Verein)

Lichtenberg. Über Lichtenberg scheint die Fußballsonne. So ließe sich das Abschneiden von BFC Dynamo und Lichtenberg 47 in dieser Saison wohl am besten beschreiben. Die beiden Vereine mischten die Oberliga Nordost/ Nord auf und setzten Zeichen.

Im Sportforum Hohenschönhausen herrscht eitel Sonnenschein. Die "Erste" des BFC Dynamo dominierte in der vergangenen Saison die Oberliga Nordost/Nord. Das Team machte mit 27 Siegen und drei Unentschieden frühzeitig die Oberliga-Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Regionalliga klar. Dass Dynamo ohne Niederlage durch die Saison kam, spricht eine ganz eigene Sprache. Darüber hinaus spielte die Mannschaft auch noch 22-mal zu Null und konnte einen für Oberligaverhältnisse hervorragenden Zuschauerschnitt von rund 1000 Besuchern pro Spiel vorweisen. Besser geht es kaum.

Solche Quoten verleiten mitunter zu Höhenflügen und Leichtfertigkeit, doch bei Dynamo ist man bodenständig. "Das Team ist gereift und wir wissen, dass uns in der Regionalliga nichts geschenkt wird", sagt BFC-Pressesprecher Martin Richter. Ziel sei es, eine ordentliche Leistung abzuliefern und am Ende mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. In der kommenden Saison wird Dynamo in den Jahn-Sportpark umziehen. Darüber hinaus kann sich der BFC Dynamo auch über seine zweite Mannschaft freuen. Sie hat die Landesliga-Meisterschaft eingefahren und tritt in der kommenden Saison in der Berlin-Liga an.

Ebenfalls positive Schlagzeilen hat Lokalrivale Lichtenberg 47 in der vergangenen Saison geschrieben. Das Team spielte sich in der Oberliga Nordost/Nord auf Platz drei. Ein mehr als beachtliches Ergebnis, zieht man die Umstände in Betracht, unter denen bei Lichtenberg 47 gearbeitet wird. Sparsamkeit und Nachhaltigkeit sind die Grundsätze, die beim sportlichen Leiter Benjamin Plötz ganz oben stehen. Die Ergebnisse zeigen aber, dass der eingeschlagene Weg so falsch nicht sein kann.

Derzeit freut sich Plötz, dass die A-Junioren in die Verbandsliga Berlin aufgestiegen sind. "Für einen Club, der auf den Nachwuchs setzt, ist dieser Aufstieg wegweisend", sagt er. Sein Oberliga-Team für die kommende Saison hat der sportliche Leiter schon zusammengestellt.

Nach der Sommerpause geht es in die Vorbereitung. Plötz hat das Ziel für die kommende Saison fest definiert: "Wir wollen die gute Leistung der letzten Saison bestätigen."


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