Abgeordnete sieht BVG in der Pflicht, Blinde zu unterstützen

Lichtenberg. Für eine erneute Erprobung sogenannter sprechender Haltestellen setzt sich Abgeordnete (SPD) Birgit Monteiro ein.

Auch blinde Menschen sind auf den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angewiesen. Um sich jedoch barrierefrei im öffentlichen Verkehrsnetz bewegen zu können, müssen Liniennummern und Fahrziele der Busse und Straßenbahnen durch Außenansagen an Menschen mit Handicap zusätzlich kommuniziert werden.

Die Lichtenberger Abgeordnete Birgit Monteiro fordert nun von der BVG, solche Außenansagen endlich in Berlin einzuführen. In Kassel, Gera, Erfurt, München, Schwerin und in Hannover gebe es bereits Außenansagen an Bushaltestellen. "Vor 22 Jahren hat das Abgeordnetenhaus gefordert, Außenansagen an Bussen und Straßenbahnen zu testen. Die BVG hat dies bis heute nicht umgesetzt", kritisiert die behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Sie wolle sich dafür einsetzen, dass der BVG genaue Vorgaben gemacht werden, wie sie die geforderten Ansagen zur Barrierefreiheit erprobt. "Für die anschließende Einführung von sprechenden Bussen und Straßenbahnen bedarf es auch einer Verankerung im nächsten Haushaltsplan", so die Politikerin.

Die BVG, das räumt Birgit Monteiro ein, habe zwar Ansagen erprobt. Doch bemängelt die Abgeordnete die damalige Auswahl der Haltestellen.


Karolina Wrobel / KW
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