BVG ändert auf mehreren Linien die Taktzeiten

Lichtenberg. Vom 24. August an fährt die U-Bahnlinie 5 selbst in den Abendstunden im Fünf-Minuten-Takt. Auch die Straßenbahnlinie M4 und die Buslinie 154 verkehren häufiger als bislang.

Der 154-er Bus bietet dann morgens zwischen 7 und 8 Uhr zwei zusätzliche Fahrten im nördlichen Streckenabschnitt an. "Damit können die Grundschulkinder in der Malchower Chaussee ihren Schultag pünktlich beginnen", freut sich der Stadtrat für Stadtentwicklung Wilfried Nünthel (CDU) über diese Verbesserung. Viele Eltern von Schülern des Campus im Grünen hatten beanstandet, dass die Strecke morgens überlastet sei.

Auch die Züge der U-Bahnlinie 5 fahren ab Ende August häufiger. So gilt der aktuelle Berufsverkehrstakt dann bis 18.45 Uhr statt nur bis 17.45 Uhr. In den Abendstunden wochentags fährt die U 5 bis 21.15 Uhr im Fünf-Minuten-Takt, sonnabends sogar bis 22.45 Uhr.

Noch wird auf dieser Strecke allerdings gebaut, bis zum 8. August bleibt die U-Bahnlinie 5 daher zwischen den Stationen Tierpark und Wuhletal unterbrochen. Es fährt ein Ersatzverkehr mit Bussen. Nicht zuletzt: Die Straßenbahnlinie M4 zwischen Prerower Platz und S-Bahnhof Hackescher Markt fährt künftig länger im Drei-Minuten-Takt: morgens ab 8.30 Uhr und abends bis 20 Uhr.

Schon seit Ende April sorgt die BVG für weniger überfüllte Busse und Bahnen. Die Buslinie 194 zwischen Neukölln und Lichtenberg fährt am Nachmittag und abends im dichteren Takt, ebenso die Linien 256 und 296 in Lichtenberg und Karlshorst. Das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie der BVG entwickelte Konzept soll für eine bessere Anbindung der im Süden des Bezirks wachsenden Neubaugebiete sorgen. "Eine gute Infrastruktur bedeutet nicht nur, für Schulen und Kitas zu sorgen, sondern auch den öffentlichen Personennahverkehr auszubauen", sagt der Lichtenberger Abgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ole Kreins.

Das Abgeordnetenhaus hatte Ende 2013 beschlossen, im Jahr 2014 rund vier Millionen Euro zusätzlich bereitzustellen, um das Netz des öffentlichen Nahverkehrs zu verdichten. 2015 sind dafür sogar weitere 7,5 Millionen Euro vorgesehen.


Karolina Wrobel / KW
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