Bezirksamt veröffentlicht Zahlen

Lichtenberg. 52 Lichtenberger Unternehmen gingen im Jahr 2013 in die Insolvenz. Doch etliche Insolvenzverfahren konnten nicht eröffnet werden.

Das geht aus einer Anfrage des Bezirksverordneten Henning Fahrenberg (SPD) hervor. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 52 Lichtenberger Unternehmen ein Insolvenzverfahren beantragt.

Doch nur 31 Insolvenzverfahren konnten tatsächlich eröffnet werden. 21 der beantragten Insolvenzverfahren wurden "mangels Masse" abgelehnt, was bedeutet, dass die Schuldner zu wenig Vermögen vorweisen konnten. Eine Insolvenz kann gerade für Arbeitnehmer problematisch sein, wenn Lohnzahlungen durch den Arbeitgeber ausstehen.

Unter bestimmten Voraussetzungen könne jedoch eine Vorschusszahlung durch die Agentur für Arbeit erfolgen. Arbeitnehmer können des Weiteren Insolvenzgeld beantragen.

Überdies sollten sich die Arbeitnehmer arbeitssuchend melden, damit im Bedarfsfall Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitgeber gegeben werden kann, heißt es weiter in der Antwort des Bezirksamtes auf die Anfrage.


Karolina Wrobel / KW
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