Lichtenberg führt Sozialberatung für Mitarbeiter des Bezirksamts ein

Lichtenberg. Das Bezirksamt ist einer der größten Arbeitgeber in Lichtenberg. Doch von den rund 1800 Beschäftigten ist gut jeder Vierte länger als sechs Wochen krankgeschrieben. Jetzt soll Sozialberatung helfen.

Die Arbeitsverdichtung in der Verwaltung schlägt vielen Beschäftigten auf die Gesundheit. Das hat Auswirkungen, der Krankenstand ist hoch. Das jedoch führt zu einer noch größeren Belastung für die aktiv Tätigen.

"Außerdem sind auch Beschäftigte im öffentlichen Dienst betroffen von Verschuldung oder Alkoholproblemen", sagt Michael Grunst. Der Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke hatte deshalb bereits im Oktober 2014 angeregt, eine Sozialberatung für die Beschäftigten des Bezirksamtes einzurichten. Damals waren rund 500 Mitarbeiter langzeiterkrankt.

Am 22. Januar beschloss die Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung, diese Beratung möglich zu machen. Sozialarbeiter und -pädagogen könnten in Zukunft den Beschäftigten unabhängige Vertrauenspersonen sein. Die freiwillige Inanspruchnahme könnte helfen, Suchtlagen und Konflikte zu lösen.


Karolina Wrobel / KW
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Dirk Jericho aus Mitte | 16.02.2015 | 10:42  
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