Tandem an Howoge-Spitze

Thomas Felgenhauer ist neuer kaufmännischer Leiter der Howoge. (Foto: Arlett Mattescheck)

Lichtenberg. Die Doppelspitze macht Schule: Thomas Felgenhauer heißt der neue kaufmännische Leiter des kommunalen Wohnungsbauunternehmens Howoge.

Der Aufsichtsrat der Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH unter Leitung von Monika Kuban hat in seiner Sitzung am 5. September Thomas Felgenhauer zum neuen kaufmännischen Geschäftsführer bestellt. Felgenhauer leitet von nun an gemeinsam mit der langjährigen Geschäftsführerin Stefanie Frensch das landeseigene Unternehmen.

Der neue Mann an der Spitze zeichnet sowohl für die Howoge als auch für das Tochterunternehmen Howoge Servicegesellschaft mbH verantwortlich – dort für die kaufmännischen Belange, aber auch für die Bereiche Recht, Personal, Konzernbilanzierung und -rechnungswesen, IT und Organisation.

Der 43-jährige Diplom-Kaufmann ist nach Angaben der Howoge Immobilienspezialist mit langjähriger Berufspraxis - insbesondere in der Daimler Real Estate GmbH. Von 2008 bis Ende 2014 war Felgenhauer dort als Geschäftsführer verantwortlich für die deutschen Immobilienbesitzgesellschaften des Konzerns. Expertise aus dem wohnungswirtschaftlichen Bereich bringe er unter anderem aus seiner über fünfjährigen Erfahrung als Aufsichtsratsmitglied der Esslinger Wohnungsbau GmbH mit, heißt es seitens des Unternehmens.

Im Frühjahr 2016 wurde Felgenhauer zum Geschäftsführer der Elisabeth-Aue GmbH, einer gemeinsamen Tochtergesellschaft von Gesobau und Howoge. Nach der Entscheidung des Berliner Senats, die Entwicklung der Elisabeth-Aue in dieser Legislaturperiode nicht weiter zu verfolgen, wechselte der Ökonom in die Konzernzentrale der Howoge. Thomas Felgenhauer ist verheiratet und hat drei Kinder.

Die Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH ist das leistungsstärkste kommunale Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Bestand von rund 59 000 Wohnungen gehört es zu den zehn größten Vermietern deutschlandweit. Bis 2026 will die Howoge ihr Portfolio durch Zukauf und Neubau insgesamt auf rund 75 000 Wohnungen erweitern. bm
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