Lichtenrade und Mahlow begehen das Jubiläum gemeinsam

Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wurde vor fünf Jahren ein von der Künstlerin Kerstin Becker geschaffenes Denkmal aufgestellt. (Foto: HDK)

Lichtenrade. Das Tempelhof-Schöneberger Bezirksamt und die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow wollen am 15. November gemeinsam an den Fall der Mauer am 9. November 1989 erinnern.

Zu diesem Zweck sind auf beiden Seiten der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze mehrere Aktionen geplant. In Lichtenrade geht es um 14 Uhr mit einem Kiezspaziergang unter Leitung von Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) am S-Bahnhof Lichtenrade los. Ziel der etwa einstündigen Tour ist das Mauerdenkmal an der B 96 unmittelbar hinter der Lichtenrader Stadtgrenze.

Ebenfalls um 14 Uhr und mit dem gleichen Ziel, startet ein Naturspaziergang unter dem Motto "Grünstreifen statt Grenzstreifen - lebendige Landschaft im einstigen Todesstreifen" unter Leitung von Markus Mohn, Leiter der Umweltinitiative Teltower Platte. Treffpunkt ist die Kreuzung Pechstein- und Wittelsbacher Straße in Lichtenrade. Etwa um 15 Uhr sollen die beiden Lichtenrader Gruppen und die Brandenburger Akteure dann am ehemaligen Grenzstreifen zwischen Mahlow und Lichtenrade rund 200 Meter westlich der B 96 zusammentreffen, wo an der Erinnerungsstele für ein Maueropfer eine Ehrung der Maueropfer insgesamt stattfindet.

Anschließend findet dann bis 18 Uhr rund um das vor fünf Jahren wenige Meter hinter der Stadtgrenze aufgestellte Denkmal ein Bürgerfest mit Musik, Getränken, Kuchen und Bratwurst vom Grill statt.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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