Politiker fordern Sanierungskonzept für das Gemeinschaftshaus Lichtenrade

Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade bildet das kulturelle und gesellschaftliche Herz des Ortsteils am südlichen Stadtrand.
Berlin: Gemeinschaftshaus Lichtenrade |

Lichtenrade. Das 1990 fertiggestellte Gemeinschaftshaus Lichtenrade, Barnetstraße 11/Ecke Lichtenrader Damm, ist als Veranstaltungsort im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte ziemlich abgewirtschaftet und nicht mehr unbedingt attraktiv.

Das möchten drei Tempelhof-Schöneberger CDU-Bezirksverordnete (BVV) aus Lichtenrade – Hagen Kliem, Patrick Liesener und Christian Zander – nun gern ändern. Zu diesem Zweck, „um das Gemeinschaftshaus als Veranstaltungsort attraktiver zu gestalten“, haben die drei Kommunalpolitiker im Namen ihrer Fraktion gemeinsamen einen entsprechenden Antrag in die Februar-Sitzung der BVV eingebracht. Ihre Begründung: „Das Gemeinschaftshaus Lichtenrade bildet das kulturelle und gesellschaftliche Herz des Ortsteils. Nun gilt es, das Gemeinschaftshaus zu einem attraktiven Veranstaltungsort zu machen, damit sich die Besucher dort wieder wohlfühlen können und der Bezirk Einnahmen durch externe Nutzer generiert.“

Bekommt der Antrag eine Mehrheit, ist das Bezirksamt ersucht, unter anderem zunächst für eine „funktionierende Lüftung und Heizung“ zu sorgen, einen Hauswart fest anzustellen sowie eine „funktionierende Koordination von Veranstaltungen“ (zum Beispiel Doppelbelegungen vermeiden) zu organisieren. Außerdem soll das Bezirksamt bis spätestens kommenden Juni ein „Sanierungskonzept mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen“ entwickeln und der BVV vorlegen.

Als Sofortmaßnahmen fordern die drei Antragsteller „eine zeitgemäße Ausstattung des Foyers, eine zeitgemäße Veranstaltungstechnik sowie sanierte Toilettenbereiche“. HDK
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